Die Kultusministerien der Länder sind seit Längerem mit einer bildungspolitischen Kontroverse um die Verankerung ökonomischen Lernens an allgemeinbildenden Schulen konfrontiert. Offensichtlich zielt die Lobbyarbeit für ein monodiziplinäres Wirtschaftsverständnis nun auch auf die Bundesebene. In den Bundesländern sehen sich die Landesverbände der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) bereits seit dem letzten Jahrzehnt mit einer massiven Kampagne von Wirtschaftsverbänden konfrontiert, die sich zum Ziel gesetzt haben, ökonomische Inhalte aus der Politischen Bildung herauszulösen. Die DVPB ist davon überzeugt, dass Politische Bildung unter ganz verschieden Fachbezeichnungen unterrichtet werden kann und sollte. Insofern begreift sich die DVPB auch als Interessenverband der ökonomischen Bildung.
Ein Qualitätsmerkmal ökonomischer Bildung ist, dass sie sich nicht nur an den Funktionslogiken von Effizienz und Nutzenmaximierung, sondern zentral an den Leitideen der Kontroversität und Mündigkeit orientiert.
Als ebenso wichtig erachten wir, dass wirtschaftliche Fragen und Probleme nicht der politischen Analyse, Reflexion und Urteilsbildung der jungen Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie entzogen werden. Genau das impliziert aber die Auslagerung ökonomischer Themen aus dem Politikunterricht in ein separates, demokratie- und politikfreies Fach. Wirtschaftsunterricht darf nicht den Interessen der Wirtschaft dienen, er muss diese zu seinem Gegenstand machen.
Die DVPB ist der Interessenverband einer ökonomischen Bildung, die der Mündigkeit von Bürgerinnen und Bürgern dient.
Bundesvorsitzender: Prof. Dr. Dirk Lange
Zweite Bundesvorsitzende: Prof. Dr. Sibylle Reinhardt, Prof. Dr. Reinhold Hedtke
Geschäftsführer: Dr. Moritz Peter Haarmann
Martin
Herbsttagung der DVPB 2015
Am 20. und 21. November findet in Berlin-Kreuzberg (Tagungshotel Armony) die diesjährige Herbsttagung der DVPB statt.
Im Mittelpunkt der Tagung wird ein Festakt anlässlich des 50. Bestehens der DVPB stehen, zu dem Prof. Dr. Wolfgang Sander eine Festrede halten wird. Fachlich steht das Thema „Welt im Wandel. Politische Bildung im Kontext von Migration“ im Vordergrund.
Das Programm finden sie hier:
Zeitschrift POLIS 03/2014: USA
„Change“ und „Forward“ waren die zentralen Slogans in den beiden letzten US-Präsidentschaftswahlkämpfen, die Barack Obama gewinnen konnte. Damit weckte er im In- und Ausland Hoffnungen und Erwartungen. Allein seine außenpolitischen Verheißungen reichten aus, ihn nach nur neun Monaten Amtszeit mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Lässt sich von einer „Weltmacht im Wandel“ sprechen? Sind die USA tatsächlich dabei, sich neu zu formieren?
Die Obama-Administration trat zu einer Zeit großer politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme an: Die schwere Immobilien- und Finanzmarktkrise, die desaströsen Ergebnisse der Militäroperationen, die hohe Staatsverschuldung sowie die immer größer werdende soziale Ungleichheit und schließlich das Erstarken neuer globaler Akteure verunsicherten Politik und Gesellschaft in den USA zutiefst. Reformen und Wandel waren so letztlich auch aufgrund institutioneller Bedingungen und Restriktionen nur schwer möglich oder scheiterten gar.
Christoph Scherrer befasst sich in seinem Beitrag mit der aktuellen weltpolitischen Stellung der USA und fragt danach, ob sich diese in den letzten Jahren verändert hat. Mit der Angst als Bestandteil der politischen Kultur, die dazu führt, dass National Security in den USA nicht erst seit „9/11“ für eine Art kollektiver Obsession steht, beschäftigt sich Bernd Greiner. Dass die USA trotz der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten nicht post-rassistisch sind, zeigt Marlon Lieber, dessen Beitrag angesichts der Proteste in Ferguson eine traurige Aktualität erfährt. Markus B. Siewert und Claudius Wagemann fragen nach der Krise der US-Demokratie, und schließlich plädiert Julia Mertens im Rahmen der Didaktischen Werkstatt für die Behandlung des US-amerikanischen Wohlfahrtsstaats im sozialwissenschaftlichen Unterricht.
- Christoph Scherrer „Die post-hegemoniale USA?“
- Bernd Greiner „Angstunternehmer“
- Marlon Lieber „Sind die Vereinigten Staaten von Amerika post-racial?“
- Markus B. Siewert und Claudius Wagemann „Kein Vorbild mehr? Zur Krise der US-Demokratie“
- Julia Mertens „Der US-Wohlfahrtsstaat im Unterricht“
Zeitschrift POLIS 02/2014: Wissen und Einstellungen
Für die Politische Bildung sind die Konzepte „Wissen“ und „Einstellungen“ von zentraler Bedeutung, geht es doch im Kern um die Vermittlung von sozialwissenschaftlichem Wissen und um die Reflexion von Einstellungen. In den letzten Jahrzehnten hat sich der sozialwissenschaftliche Zugriff auf diese zentralen Gegenstände gewandelt. Einerseits hat sich der Blick auf das Wissen verändert, insoweit es weniger in einer enzyklopädischen Logik als prinzipielle Bestandsgröße (die sicherlich historisch variiert) zu denken ist, sondern eher hinsichtlich seiner An(-)Ordnung, seiner – durchaus machtvollen – Ausrichtung (vergleiche dazu den Beitrag von Werner Friedrichs). Andererseits erscheinen Einstellungen immer weniger als ein individuell gegebenes Raster, das dem Grunde nach dem sozialen Kontext als vorgängig zu denken ist.
Vielmehr korrelieren Subjektivität, und die damit zusammenhängenden Einstellungen, mit dem sozialstrukturellen Umfeld in einer sehr grundsätzlichen Weise (vergleiche dazu den Beitrag von Dirk Lange und Holger Onken). Für die Politische Bildung wären entsprechend an einigen Stellen die Erhebungs- und Didaktisierungsformate weiterzuentwickeln. So ließe sich etwa fragen, in welchem Format Wissen und Einstellungen zu erforschen wären (vergleiche dazu den Beitrag von Christian Meyer-Heidemann); oder auf welche Weise die Veränderung des Wissens die Berücksichtigung etwa der Diskursforschung (vergleiche dazu den Beitrag von Reiner Keller) in der Didaktik nahelegt. Im vorliegenden Heft werden einige Schlaglichter auf die entsprechenden Diskussionsstände um „Wissen“ und „Einstellungen“ geworfen.
- Werner Friedrichs „Perspektiven auf die Veränderung des Wissens“
- Reiner Keller „Wissen in der Perspektive der Diskursforschung“
- Christian Meyer-Heidemann „Wissen und Einstellungen „evidenzbasiert“ erforschen?“
- Holger Onken und Dirk Lange „Sozialer Hintergrund und politische Bildung als Einflussfaktoren politischer Partizipation“
- Karsten Biermann und Ann-Christin Jessen „Position beziehen! Einstellungsförderung durch „politisch-künstlerische“ Projekte“
Laudationen zur Preisverleihung des Walter-Jacobsen-Preis
In einem unterhaltsamen Abendfestakt wurden im Audimax der Universität Duisburg-Essen die Preisträger/innen des Preis Politische Bildung (bap & bpb) und Walter-Jacobsen-Preis (DVPB) ausgezeichnet.
Die Laudationen wurden von Prof. Dr. Dirk Lange, Prof. Dr. Sibylle Reinhardt und Sara Alfia Greco für die Jury des Walter-Jacobsen-Preis verlesen. Die Auszeichnungen wurden durch die Treuhänderin des Forschungsfonds „Psychologie der politischen Bildungsarbeit“ und Großnichte von Dr. Walter Jacobsen, Frau Birgit Kassovic überreicht.
Laudatio Kategorie „Innovation“ Eis / Salomon
Laudatio Kategorie „Promotion“ Achour
Laudatio Kategorie „Promotion“ Gessner
Laudatio Kategorie „Schatzkiste“ Schattschneider
Neuer DVPB Bundesvorstand
Während des Bundeskongress Politische Bildung in Duisburg wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung der DVPB am 20.03.2015 ein neuer Bundesvorstand für die Amtszeit von 3 Jahren (2015–2018) gewählt.
Als Bundesvorsitzender wurde Prof. Dr. Dirk Lange (Hannover) bestätigt, als Zweite Bundesvorsitzende wurden Prof. Dr. Reinhold Hedtke (Bielefeld), Prof. Dr. Sibylle Reinhardt (Halle) und Prof. Dr. Birgit Weber (Köln) gewählt. Frau Marga Kempe (Magdeburg) übernimmt weiterhin das Amt der Bundesschatzmeisterin. Als Beisitzer/innen wurden Sara Alfia Greco (Frankfurt/M.), Moritz-Peter Haarmann (Hannover), Prof. Dr. Armin Scherb (Nürnberg), Christel Schrieverhoff (Marl/Recklinghausen) und Benedikt Widmaier (Heppenheim) in den Bundesvorstand gewählt.
Der Bundesvorstand der DVPB dankt Prof. Dr. Karl-Peter Fritzsche und Dr. Thomas Simon für die langjährige gute Zusammenarbeit und ihr Engagement für die Politische Bildung.
DVPB verleiht Walter-Jacobsen-Preis
Die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) vergibt im Rahmen des Bundeskongress Politische Bildung 2015 den Walter-Jacobsen-Preis in den Kategorien „Innovation“, „Promotion“ und „Schatzkiste“.
Die DVPB verwaltet seit 1976 den „Forschungsfonds Psychologie der politischen Bildungsarbeit“ im Sinne seines verstorbenen Anregers und Sinnstifters Dr. Walter Jacobsen.
Der Fonds dient dem Zweck, notwendige psychologische Forschungsarbeiten der Politischen Bildung zu initiieren und ihre Durchführung zu unterstützen. Dabei ist folgende Leitfrage maßgeblich: Wie kann erreicht werden, dass sich Jugendliche zu selbständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und in erhöhtem Maße bereit sind, sich in Staat und Gesellschaft verantwortlich und engagiert einzusetzen?
Im Rahmen der Preisverleihung werden in der Kategorie „Innovation“ eine bedeutsame Forschungsleistung, in der Kategorie „Promotion“ eine herausragende Dissertation und in der Kategorie „Schatzkiste“ eine anwendungsbezogene Studie honoriert. Die Auszeichnungen sind mit 1.500 €(Innovation), 1.000 €(Promotion) und 500 €(Schatzkiste) dotiert.
Nach Beratung von Jury und Kuratorium werden folgende Personen mit dem Walter-Jacobsen-Preis ausgezeichnet:
- In der Kategorie „Innovation“ werden Prof. Dr. Andreas Eis und Dr. David Salomon für die Aktualisierung von Fragestellungen einer kritisch-emanzipatorischen Politikdidaktik gewürdigt.
- Der Preis in der Kategorie „Promotion“ wird geteilt und je zur Hälfte für die Dissertationen von Dr. Sabine Achour „Bürger muslimischen Glaubens – Politische Bildung im Kontext von Migration, Integration und Islam“ und Dr. Susann Gessner „Politikunterricht als Möglichkeitsraum – Perspektiven auf schulische politische Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vergeben.
- In der Kategorie „Schatzkiste“ wird die Zweite Staatsexamensarbeit „Concept Maps als diagnostisches Instrument – exemplarisch untersucht in einem 9. Jahrgang am Gymnasium im Fach Politik / Wirtschaft“ von Jessica Schattschneider gewürdigt.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des Bundeskongress Politische Bildung 2015 am 20.03.15 um 19.30 Uhr im Audimax (Gebäude LA) der Universität Duisburg-Essen statt.
Politische Bildung für die Demokratie
Positionspapier der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB)
Erarbeitet von Bundesvorstand und Erweiterten Bundesvorstand der DVPB, verabschiedet am 24.11.2014
Notwendigkeit Politischer Bildung
- Demokratie setzt die Politische Bildung aller voraus. Ohne Politische Bildung achtet das demokratische Gemeinwesen sich selbst gering und gefährdet seine Grundlagen.
- Demokratische Werte, Normen und Institutionen bedürfen der fortlaufenden Praxis und der kritischen Reflexion von Anspruch und Wirklichkeit durch mündige Bürgerinnen und Bürger.
- Politische Bildung ist in einer Demokratie gesellschaftliche Allgemeinbildung. Hierfür trägt der Staat eine besondere Verantwortung.
Charakteristika Politischer Bildung
- Als gesellschaftliche Allgemeinbildung ist Politische Bildung sozialwissenschaftlich ausgerichtet, um politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenhänge angemessen zu erfassen.
- Politische Bildung orientiert sich an den Grundsätzen des „Beutelsbacher Konsens“: Überwältigungsverbot, Kontroversitätsprinzip und Befähigung zur interessengeleiteten Partizipation der Lernenden.
- ) Die Befähigung des Einzelnen zu einer reflektierten und selbstbestimmten Teilhabe am öffentlichen Leben umfasst ethisch-moralisches Urteilen und politisches Handeln.
- Politische Bildung ist Bildung zur Kritik- und Konfliktfähigkeit.
- Soziales und politisches Lernen sind zu unterscheiden und als Demokratiebildung zu verknüpfen.
- Politische Bildung reflektiert die Voraussetzungen und Bedingungen von demokratischer Beteiligung. Deshalb orientiert sie sich am Prinzip der Chancengleichheit.
Bildungspolitische Forderungen
- Politische Bildung muss in allen Bildungsgängen verankert werden (allgemein- und berufsbildende Schulen, Hochschulen, Jugend- und Erwachsenenbildung, Aus- und Weiterbildung).
- Die Förderung politischer Mündigkeit gehört zum Kern des Bildungsauftrages aller Schulen.
- Sozialwissenschaftliches Lernen bedarf eines integrierenden Kernfaches der Politischen Bildung, das durchgängig mit mindestens zwei Wochenstunden unterrichtet wird.
- Der mehrperspektivische Zugriff verlangt sozialwissenschaftlich und fachdidaktisch ausgebildete Lehrkräfte.
- Hochschulen müssen die Politische Bildung aller Studierenden und insbesondere aller Lehramtsstudierenden fördern. Studienseminare setzen dies fort und bilden die Fachlehrkräfte für Politische Bildung aus.
- Durch die Jugend- und Erwachsenenbildung wird Politische Bildung als lebenslanges Lernen unterstützt. Die zivilgesellschaftlichen Träger müssen durch Projektförderung und institutionelle Förderung abgesichert werden.
- Politische Bildung braucht eine institutionalisierte fachdidaktische Forschung an den Hochschulen. Sie benötigt ein unabhängiges, forschungsorientiertes Institut für die Didaktik der Demokratie.
Aktionstage Politische Bildung 2015
Vom 05.–15. Mai 2015 machen bpb, DVPB, bap und die Landeszentralen für politische Bildung im Rahmen der „Aktionstage Politische Bildung“ wieder bundesweit auf die vielfältigen Angebote Politischer Bildungsarbeit aufmerksam.
Die 11. Aktionstage werden erstmals unter ein Schwerpunktthema gestellt: Der thematische Rahmen „Zuwanderung – Flucht – Asyl: Umgang mit Vielfalt in der politischen Bildung“ bietet viel Raum, um den Beitrag der Politischen Bildung für eine tolerante, solidarische und weltoffene Gesellschaft vor Augen zu führen (bzw. reaktionären Gegenentwürfen zu begegnen)
DVPB-Positionspapier: Appell an die Länderminister für Schule und Bildung: Politische Bildung im Kontext von Migration! (Beschluss des Erweiterten Bundesvorstandes der DVPB, gefasst am 21.11.2015 in Berlin)
Einwanderung verändert die Gesellschaft und fordert die Demokratie heraus. Die Politische Bildung in Unterricht und Schule sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung begleitet die aktuellen Lernprozesse (in) der Demokratie. Zum einen verlangt die Integration von Flüchtlingen in das gesellschaftliche und in das politische System der Bundesrepublik Deutschland sowohl die sprachliche und berufliche Eingliederung als auch Demokratie-Grundbildung. Zugleich erhöht sich in der ansässigen Bevölkerung der Bedarf, den gesellschaftlichen Wandel im Kontext von Migration zu reflektieren.
Die Politische Bildung stellt eine Grundvoraussetzung für das demokratische Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft dar. Sie thematisiert demokratische Grundwerte, Vorurteile, Rassimen und Rechtspopulismen, Probleme sozialer Integration, religiösen Fundamentalismus, Ursachen und Folgen von Migrationen.
Politische Bildung ist Bestandteil einer sich wandelnden Gesellschaft und einer lebendigen Demokratie.
Die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) fordert von den Bundesländern, dass Politische Bildung als Unterrichtsfach mit zwei Wochenstunden in allen Schulformen und Schulstufen zur Regel wird.
Für eingewanderte Jugendliche sind Zusatzangebote im Wahlbereich vorzuhalten. Hierzu bedarf es einer spezifischen Förderung der LehrerInnenbildung im Feld Politischer Bildung.
In der Jugend- und Erwachsenenbildung sind Stukturen und Programm zu etablieren, die die Politische Bildung im Kontext von Migration nachhaltig verankern. Es bedarf darüber hinaus eines Ausbaus und einer Qualitätsentwicklung der Politischen Bildung im Rahmen der Integrationskurse.
Die Erfüllung der besonderen Aufgaben der Politischen Bildung sind durch die Bereitstellung von zusätzlichen Stellen und von Sondermitteln sicherzustellen. Die fachliche Qualifikation des Personals der Politischen Bildung ist in allen Bereichen zu gewährleisten.
Bundesvorsitzender: Prof. Dr. Dirk Lange
Zweite Bundesvorsitzende: Prof. Dr. Sibylle Reinhardt, Prof. Dr. Reinhold Hedtke
Geschäftsführer: Dr. Moritz Peter Haarmann