Über uns

Angebote

An dieser Stelle finden Sie Auszüge aller unserer Angebots-Beiträge. Wenn Sie einen Beitrag zu Ende lesen möchten, klicken Sie bitte auf „Weiterlesen“. Möchten Sie eine komplette Ansicht aller Texte, können Sie auch in unser Archiv für Angebote wechseln, wo alle Beiträge bereits im Volltext gelistet sind.

Interessieren Sie sich für eines unser Spezielthemen, finden Sie diese im Angebots-Untermenü oder hier:

Bundeskongress politische Bildung (BuKo)

Herbsttagung der DVPB

Call for Papers: Herbsttagung 2026 „Soziale Ungleichheiten“

Frist zur Einreichung 15.05.2026 2024 kam eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung unter dem Titel „Ungleiche Teilhabe: Marginali-sierte Arme – verunsicherte Mitte“ zu dem Urteil, dass die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland immer größer wird und die Angst vor dem Abstieg weiter wächst sowie das Vertrauen in die Institutionen zu sinken …

Weiterlesen

Frist zur Einreichung 15.05.2026

2024 kam eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung unter dem Titel „Ungleiche Teilhabe: Marginali-sierte Arme – verunsicherte Mitte“ zu dem Urteil, dass die Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland immer größer wird und die Angst vor dem Abstieg weiter wächst sowie das Vertrauen in die Institutionen zu sinken droht. Während der Anteil der armen Bevölkerung kontinuierlich an-steigt, verzeichnen die Vermögen von Milliardär:innen ein schier ungebremstes Wachstum. Ungleichheit hat Auswirkungen auf viele Bereiche der Gesellschaft und Lebensbereiche der Individuen: Auf die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Teilhabemöglichkeiten an Gesellschaft, die Parti-zipationsbedingungen an politischen Prozessen. Menschen, die in Armut leben, stehen weniger Ressourcen zur Verfügung. Nahezu alle Studien zeigen, dass diese Menschen weniger Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Dies hat verschiedene Gründe. Ein zentraler ist, dass von Fremdausschluss betroffene Menschen sich oftmals selbst aus politischen Prozessen ausschließen, da ihre Position kein Gehört findet und sie sich für politische Partizipation als nicht berechtigt ansehen usw. Das Problem, vor dem die politische Bildung steht, wenn sie sich der Thematik der Ungleichheit widmet, ist komplex, denn Ungleichheit zeichnet die Bildungsbiografien der Individuen in massiver Weise vor. Insbesondere das gegliederte Schulsystem wird kritisiert, Ungleichheit zu reproduzieren, indem es auf scheinbar gerechte Weise ungleiche Lebenschancen vergibt und verstetigt.

Auf der Tagung soll diskutiert werden, inwiefern das gegenwärtige Wirtschaftssystem nicht nur von Ungleichheit geprägt, sondern auch auf sie angewiesen ist, d.h. ob Ungleichheit ein ‚Nebeneffekt‘ oder eine funktionale Notwendigkeit ist oder noch weitere Funktionen erfüllt. Politische Bildung erreicht oft genau diejenigen nicht, die am stärksten von Ungleichheit betroffen sind und verstärkt so bestehende Asymmetrien: Wer viel politische Bildung erfährt, nimmt auch Angebote der politi-schen Bildung wahr. Wer lange im Schulsystem verweilt und Abitur macht, erhält in der Regel viel mehr politische Bildung als Personen, die die Oberstufe nicht besuchen. Ungleichheit beeinflusst zudem den Zugang zu politischer Bildung. In der außerschulischen politischen Bildung im Speziel-len und der Jugendarbeit im Allgemeinen gibt es oft höhere Zugangshürden, als es das Selbstver-ständnis der Akteur:innen und der Institutionen vermuten lässt. Auch hier regelt die ungleiche Ver-teilung an Ressourcen den Zugang (zumindest mit).

Verschiedene Ansätze der politischen Bildung versuchen dies zu berücksichtigen und Angebote für bestimmte Zielgruppen anzubieten, die Zielgruppen aufzusuchen oder mit Methoden und Konzepten zu arbeiten, die bestimmte Zielgruppen in ihrem Politikbegriff zu erreichen versuchen.

Call for Papers als PDF downloaden

Analysen zeigen, dass wirtschaftliche Zusammenhänge oft als ‚neutral‘ oder ‚alternativlos‘ dargestellt werden. Zu diskutieren ist, inwiefern Themen wie Vermögensungleichheit, Lohnarbeit oder Finanzmarktmacht als politische Gestaltungsfragen im Diskurs und in der politischen Bildungsarbeit erscheinen. Ähnliches gilt für die Darstellung von Themen wie „Soziale Marktwirtschaft“ oder alternativen Wirtschaftsmodellen.

Gleichzeitig gewinnen Kategorien wie Klasse, Schicht oder Milieus in der Gesellschaftstheorie und in Zeit- sowie Gesellschaftsdiagnosen an Konjunktur. Das Problem, dass große Ungleichheiten eine Gefahr für die Demokratie sind, wird breiter wahrgenommen.
Die Tagung spricht explizit Akteur:innen aus der Theorie und Praxis der schulischen und außerschulischen Bildung sowie den Professionen der Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft, Ökonomie), den Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik so-wie weiteren angrenzenden Bereichen an.

Eingereicht werden können

  • Vorträge und Workshops, die Ungleichheit im Verhältnis zu Demokratie, Politik, Gesellschaft, Ökonomie beschreiben, problematisieren. Dabei kann es um das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus, von Demokratie, Ungleichheit und politischer Bildung, um sozioökonomische Aspekte politischer Ungleichheit oder auch die Frage gehen, wieviel Ungleichheit eine Demokratie er- und vertragen kann.
  • Vorträge und Workshops, die Ungleichheit als Herausforderung für die politische Bildung beschreiben. Dabei kann es um strukturelle Fragen oder auch konkrete Forschungsprojekte, etwa zur Reproduktion von Ungleichheit in der politischen Bildung, in Bildungsmedien (Schulbücher, Unterrichtsmaterialien von Stiftungen, Materialien der außerschulischen Bildungsarbeit), durch Methoden der politischen Bildungsarbeit usw. gehen.
  • Vorträge und Workshops, die (aktuelle, aber gerne auch solche aus der Vergangenheit) Konzepte, Ansätze und Methoden darstellen/erfahrbar machen, wie in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung mit Ungleichheit (als Gegenstand, als Diskriminierung, als Realität der Lerngruppen) umgegangen werden kann, etwa mit der Beobachtung des Fremd- und Selbstausschlusses von Ungleichheit betroffenen Menschen.
  • Vorträge und Workshops, die konkrete bildungspraktische Ansätze aus der schulischen und außerschulischen Bildung präsentieren, die wiederum Ungleichheit thematisieren oder mit ihr umzugehen versuchen.
  • Konzepte, Ansätze, Projekte und Methoden aus der Jugendarbeit / der Sozialen Arbeit mit Bezug zur politischen Bildung, die Ungleichheit thematisieren oder mit ihr umzugehen versuchen.
  • Beiträge zur Frage, welche Bedeutung (und auf welcher Ebene) das Thema der Tagung für Interessensverbände der politischen Bildung haben könnte und wie diese sich zu der Frage nach Ungleichheit und Politische Bildung positionieren sollten.
  • Neben diesen thematischen Beiträgen planen wir ein durchgehendes inhaltliches Schwerpunktpanel, in dem selbstreflexiv und selbstkritisch die Frage nach der Rolle der politischen Bildung – ihrer Theorie, Praxis, Verbandsarbeit usw. – im Kontext autoritärer Gesellschafts- und Demokratieentwicklungen gefragt werden soll.
  • Beiträge und Workshops, die methodisch auch etwas Experimentelles wagen, sind ausdrücklich erwünscht. Dazu zählen auch ästhetische und künstlerische Zugänge oder Workshops im öffentlichen Raum.

Bitte senden Sie Ihre Beitragsvorschläge als höchstens einseitiges Abstract mit Angaben zu Titel, Veranstalter:innen, Inhalten, gewünschtes Format und benötigte Zeit bis zum 15.05.2026 an Dana Grebner (kontakt@dvpb.de).

Geplant ist, dass Tagungskosten und Reise- sowie Unterbringungskosten für Vortragende und Workshopleitende von den Veranstalter:innen übernommen und über die DVPB abgerechnet werden. Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung des Bundesvorstands der DVPB, des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der DVPB und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Aktuelles, Angebote, Herbsttagung

Herbsttagung 2025 „Künstliche Intelligenz und Entgrenzung der sozialen Medien“

6. bis 8. November 2025 Künstliche Intelligenz und Entgrenzung der sozialen Medien – Herausforderungen für Demokratie, Gesellschaft und politische Bildung. Gewinnbringende Einblicke in die vielen Facetten der künstlichen Intelligenz und deren Herausforderungen und Chancen für Demokratie, Gesellschaft und politische Bildung. Die DVPB-Herbsttagung 2025 fand vom 6. bis 8. November im …

Weiterlesen

6. bis 8. November 2025

Künstliche Intelligenz und Entgrenzung der sozialen Medien – Herausforderungen für Demokratie, Gesellschaft und politische Bildung. Gewinnbringende Einblicke in die vielen Facetten der künstlichen Intelligenz und deren Herausforderungen und Chancen für Demokratie, Gesellschaft und politische Bildung.

Die DVPB-Herbsttagung 2025 fand vom 6. bis 8. November im idyllisch gelegenen Butenschoen-Haus in Landau statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem DVPB-Landesverband Rheinland-Pfalz durchgeführt, der damit gleichzeitig die 25. Tage der Politischen Bildung in Rheinland-Pfalz feierte. In den insgesamt sechsundzwanzig angebotenen Vorträgen und Workshops wurde die sehr aktuelle und zukunftsrelevante Thematik sowohl aus der schulischen und außerschulischen politischen Bildung, der Bildungspraxis sowie aus den fachwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen beleuchtet. Dieser gelungene Mix trug sicher dazu bei, dass die verfügbaren 90 Plätze schon frühzeitig ausgebucht waren. Die folgenden drei gut gewählten Auftaktvorträge boten eine gute Klammer für die ganze Veranstaltung, da sie fundiert die Auswirkungen und Gefahren von Social Media für Politik, Gesellschaft und Kultur hinsichtlich Steuerung, Desinformation und Manipulation aufzeigten. Prof.in Dr.in Judith Möller (Leibniz-Institut für Medienforschung I Hans-Bredow-Institut) untersuchte in ihrem Eröffnungsvortrag die Frage „(Wie) wirkt Social Media auf Wahlentscheidungen und politische Regierungssysteme?“ Dabei wies sie auf die Möglichkeiten des „kollaborativen Filterns“ durch Algorithmen sowie die Optimierung des „Contents“ auf Social Media hin. Für die Short Video Services (YouTube Shorts, TikTok, Instagram Reels) sei das zentrale Ziel aktuell die Maximierung der Verweildauer auf der eigenen Plattform, während auf Facebook früher die Anzahl an Klicks zentral gewesen sei. Als zentrale Aufgabe beschrieb Möller den Schutz des Mediensystems, das die „Infrastruktur“ für die Gesellschaft und die Basis für die politische Urteilsfähigkeit in der Demokratie darstelle. Prof. Leo van Waveren (RPTU Kaiserslautern) nahm das Tagungsthema aus der Perspektive der Informatik in den Blick und stellte die grundlegende Frage: „Was ist und kann Künstliche Intelligenz?“ Während Künstliche Intelligenz im medialen Diskurs entweder als Weltuntergang oder als Allheilmittel beschrieben werde, sei die „Entmystifizierung“ von Künstlicher Intelligenz wichtig. Schließlich handele es sich, so führte er in Bezug auf die Definition des Europäischen Parlaments aus, bei Künstlicher Intelligenz um die „Fähigkeit einer Maschine, (…) menschliche Fähigkeiten zu imitieren“, ohne dass die KI diese Fähigkeiten selbst erlerne. Prof. Dr. Stephan Winter (RPTU Landau) blickte schließlich aus medienpsycholgischer Perspektive auf die Frage: „Wie wirken Social Media und KI aus psychologischer Sicht auf Individuen und Kollektive?“ Winter hinterfragte die öffentliche Diagnose von Social Media als „Radikalisierungsmaschine“. Mit Bezug auf die eigene Forschung zu kognitiven Verzerrungen gelangte er zum „vorläufigen Fazit“, dass Social Media je nach Zielgruppe spezifisch wirke und die vorschnelle Annahme allgemeiner Zusammenhänge nicht wissenschaftlich untermauert werden könne. Zugleich benannte er demokratisch problematische Auswirkungen wie die Verstärkung vorhandener Tendenzen und Polarisierungen. Es geht um den „Echtheitstest“ (L. van Waveren) bei der Benutzung von KI und dazu bedarf es der Fähigkeit des „Deep Learnings“ und des „Decodierens“ der durch die KI gelieferten Informationen durch Faktenanalysen, um die durch Social Media und KI bedingten psycholgischen Gefahren der kognitiven Verzerrungen und der Emotionalisierungen sowohl als Individuum als auch Kollektiv zu erkenne und zu reflektieren (S.Winter).

In der anschließenden Workshoprunde konnten die Teilnehmenden je nach ihren persönlichen Präferenzen zwischen den folgenden praxisorientierten Angeboten wählen und ihre Kompetenzen im Austausch diskursiv vertiefen: Vortrag: „ ,Okay, kann ich hier was anklicken?‘ – Medienethnographie digitalisierter Fortbildungsangebote“ Jana Ziel & Prof.in Dr.in Andrea Szukala (Uni Augsburg) Vortrag: Offener Code statt Black Box: Algorithmische Macht verstehen – Ein Design Research-Projekt zu TikTok, mit Python und unter KI-gestützter Entwicklung Dr. Christian Mühleis (PH Heidelberg) Vortrag: Künstliche Intelligenz: Revolution der internationalen Politik oder Risiko für globale Konflikte? Dr. Helge Batt (RPTU Landau) Vortrag: „Fachdidaktische Diskurse zu digitalen Medien ls Lerngegenständen in fachdidaktischen Zeitschriften der Fächer Deutsch und Sozialwissenschaften“ Prof. Dr. Alexander Wohnig & Jun.-Prof.in Dr.in Anna Hoffmann (Uni Siegen) Vortrag: „Welche Aufgaben hat politische Medienbildung im Kontext von LLMs? Gemeinwohl – Ökonomie – Instrumentalisierung“ Kai Löser (Wilhelm-Heinrich- Riehl-Kolleg Düsseldorf) Der erste intensive und sehr diskursive Tagungstag endete mit einem feierlichen und gemütlichen Beisammensein anlässlich des Silberjubiläums der Tage der Politischen Bildung, zu dem erfreulicherweise der rheinland-pfälzische Bildungsminister Herr Sven Teuber als Gast von Herrn Sauer begrüßt werden konnte. Teil des Abendprogramms war auch ein Kabarettbeitrag von Jens Neutag aus Berlin. In seinem Grußwort würdigte er die Arbeit insbesondere des Landesverbandes der DVPB zur Demokratiebildung und sagte seine weitere Unterstützung der schulischen und außerschulischen Politische Bildung zu.

Prof. Dr. Alexander Wohnig und StD Michael Sauer

Der zweite Tag startete mit dem Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Thiel (Uni Erfurt) zum Thema „Digitalisierung – Eher problematisch oder eher unterstützend für die Demokratie?“ Prof. Thiel problematisierte zunächst die Fragestellung selbst, schließlich führe die Pro-Contra-Polarität leicht zu einem falschen Gleichgewicht und zur Suggestion einer individuell lösbaren Problemstellung. Stattdessen seien „konkrete Kontexte demokratischer Veränderung“ zu fokussieren, wobei das jeweilige Demokratieverständnis differenziert und expliziert werden müsse. Dabei differenzierte er zwischen realen Gefahren durch Desinformation oder personalisierte Assistenzsysteme, wie die Schwächung einer pluralistischen Informationslandschaft und überschätzten Gefahren wie „Filterblasen 2.0“ durch KI und Social Media, deren Existenz sozialwissenschaftlich islang nicht ausreichend belegt werden konnte. Abschließend nahm Prof. Thiel die Evolution des Politikfelds „Digitalpolitik“ in den Blick und die zunehmend stärker gewordene Bedeutung des Staates im Zuge „digitaler Souveränität“. Er stellte zum einen die vielfachen Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Medien zur Informationsbeschaffung heraus und zum anderen die Gefahren hinsichtlich Fakes. Die folgenden beiden Workshoprunden thematisierten vom Tagungsthema ausgehende mediendidaktische fachwissenschaftliche, fachdidaktische und unterrichtspraktische Fragestellungen und boten dazu verschiedene von den Workshop-Leitungen erprobte gelungene Lösungsansätze für den Fortbildungsbereich der Politiklehrkräfte und der Unterrichtspraxis an. Besonders zum Nachdenken regte Dr.in Alina Gales (TU München) in ihrem Vortrag „Fördern KI und Social Media Diskriminierungsprozesse in unserer Gesellschaft?“ an, da sie hinsichtlich der digitalen ouveränität deutlich die auf die Probleme der  Wahrheitsfindung durch Bias und kulturpezifische Ausrichtungen der trainierten KI durch Diskriminierungen/ potenzielle Desinformationen und Deepfakes verwies. Sie sprach vom Problem eines „neuen Kolonialismus“ im Kontext des Datenkapitalismus. Deshalb forderte sie Mitbestimmungsrechte und digitale Reglementierungen, um Machtstrukturen und Exklusionsmechanismen entgegenzuwirken, damit KI-gestützte Anwendungen und soziale Netzwerke nicht zu bestehenden oder neuen Ungleichheiten beitragen. Der zweite Tag endete mit einem Stadt-Spaziergang entlang der Orte der Landauer Demokratiegeschichte, angeboten von Thomas Handrich.

Am Samstag bereicherten weitere praxiserprobte Angebote zum kritischen Umgang mit Verschwörungstheorien, KI und Desinformation wie die Vorstellung des Makerspaces als innovatives Lernarrangement zur Stärkung digitaler Kompetenzen die Tagung für die Teilnehmenden. Ergebnisse/Learnings der Tagung Da Digitalpolitik immer Demokratiepolitik (Prof. Thiel) ist, bestand bei den Teilnehmenden große Einigkeit hinsichtlich der Notwendigkeiten von staatlichen und internationalen Regulierungsmechanismen zur Wahrung der Individual- und Kollektivrechte und zur Verhinderung von Manipulationen und Diskriminierungen. Aufgabe der Politischen Bildung in diesem Transformationsprozess ist es durch vielfältige Zugänge und Methoden einen kritisch-reflektierten Umgang mit Social Media und KI als Gegenstand und Methode zu ermöglichen, um so die Demokratiebildung zu fördern. Denn die Erhaltung der digitalen Souveränität erfordert kritisches Bewusstsein und Urteils- bzw. Handlungsfähigkeit. Dazu wurden in den verschiedenen praxisorientierten Workshops zahlreiche erprobte innovative Beispiele wie der Makerspaces für die schulische und außerschulische politische Bildung oder eines Serios Games wie „Mission Ganymed“ geliefert, sodass alle Teilnehmenden sehr zufrieden mit vielen neuen Ideen und Erkenntnissen im Gepäck den Heimweg antreten konnten.

Wir bedanken uns herzlich bei dem Landesverband Rheinland-Pfalz und insbesondere bei dem DVPB-Landesvorsitzenden Herrn StD Michael Sauer für die Organisation und Moderation der Tagung. Er sorgte dafür, dass alle Vortragende als Wertschätzung eine Flasche Pfälzer Wein zur Erinnerung an die Tagung in der Pfälzer Region zu Hause genießen konnte. Unser weiterer Dank gilt: Frau Dr. Anja Diesel und dem ganze Team vom Butenschoenhaus sowie dem Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz) (EFWI) für die Gastfreundschaft, die Organisation vor Ort und die kulinarische Versorgung, die allen in positiver Erinnerung bleiben wird. Der Bundeszentrale für die finanzielle Förderung und insbesondere Herrn Dr. Peter Zorn. Dem DVPB- Vorsitzenden Prof. Dr. Alexander Wohnig und den weiteren Mitgliedern des DVPB Vorbereitungs- und Durchführungsteam wie Prof.in Dr.in Andrea Szukala, Joshua Hausen und Dana Grebner.

Da sich die kooperative Ausrichtung der 2–3-tägigen DVPB-Herbsttagungen mit jeweils einem Landesverband wieder als sehr erfolgreich erwiesen hat, wird die nächste Herbsttagung zum Thema: Soziale Ungleichheit(en) in der Demokratie und der politischen Bildung 2026 in Kooperation mit dem Landesverband NRW vom 19. bis 21.November 2026 an der Universität Siegen – Seminarzentrum Campus Unteres Schloss stattfinden.

Tagungsbericht: Christel Schrieverhoff und Andreas Schlattmann, DVPB NW

Angebote, Herbsttagung

Herbsttagung 2020 „Standortbestimmung Politische Bildung“

13.-14. November 2020 (online) Die DVPB-Herbsttagung 2020 stellte in mehrfacher Hinsicht ein Novum dar. Zunächst einmal war es die erste Herbsttagung, die nicht mehr zentral vom Bundesvorstand in Berlin geplant und durchgeführt wurde. Stattdessen wird die Herbsttagung zukünftig jedes Jahr von einem anderen Landesverband vor Ort ausgetragen. So haben die …

Weiterlesen

13.-14. November 2020 (online)

Die DVPB-Herbsttagung 2020 stellte in mehrfacher Hinsicht ein Novum dar. Zunächst einmal war es die erste Herbsttagung, die nicht mehr zentral vom Bundesvorstand in Berlin geplant und durchgeführt wurde. Stattdessen wird die Herbsttagung zukünftig jedes Jahr von einem anderen Landesverband vor Ort ausgetragen. So haben die Landesverbände der Reihe nach die Möglichkeit, sich den Mitgliedern und den anderen Landesverbänden zu präsentieren und zugleich lokal den Landesverband und die DVPB insgesamt mittels einer größeren Veranstaltung sichtbar zu machen. Den Anfang machte der Landesverband Niedersachsen, der mit dem Niedersächsischen Studieninstitut (NSI) in Hannover einen starken Partner für die Austragung vor Ort gefunden hatte. Doch leider konnte die Tagung nicht im geplanten Rahmen stattfinden. Denn – und das war das zweite (hoffentlich einmalige) Novum – die Tagung war von der aktuellen Coronakrise so stark betroffen, dass sie im Grunde dreimal geplant werden musste: Zunächst als ganz normale vor-Ort-Tagung, dann in einem hybriden Format und schließlich dann doch noch als volle Digitaltagung. Dies änderte jedoch nichts am Erfolg der Veranstaltung.

Insgesamt nahmen über einhundert Personen an der Tagung Teil, die zunächst vom Bundesvorsitzenden Tonio Oeftering, dem Landesvorsitzenden Steve Kenner und Michael Koop, dem Präsidenten des NSI, eröffnet wurde. Hieran schlossen sich zwei Grußworte an, eines vom Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne und eines von MdB Karamba Diaby, der sich u.a. als Kuratoriumsmitglied der Bundeszentrale für politische Bildung ebenso wie Grant Hendrik Tonne als Landesminister sehr offen für die Belange der politischen Bildung zeigte. Den Rest des Tages konnten sich die Teilnehmenden in einem selbst gewählten Panel Vorträge folgende Thematiken beschäftigen: „Herausforderungen und Krise“, „Neutralität und Normativität“, „Klima, Umwelt und Protest“. Im ersten Panel – Herausforderungen und Krise – hielt zunächst Sophie Schmitt (Universität Gießen) einen grundlegenden Beitrag („Politische Bildung in Krisenzeiten“), bevor in drei weiteren Vorträgen Vertiefungen hierzu erfolgten, etwa mit dem Titel „Inclusive Citizenship Education aus rassismuskritischer Perspektive“ (Lara Möller, Universität Wien und Arne Schrader, Universität Hannover) oder auch „Affekte als vernachlässigte Kategorie der politischen Bildung gegen Antisemitismus“ (Marc Grimm, Universität Bielefeld). Auch das zweite Panel – Neutralität und Normativität – wurde mit einem grundlegenden Beitrag eröffnet. Sibylle Reinhardt (Universität Halle) leitete in die in den letzten Jahren wieder verstärkt virulent gewordene Diskussion über „Politische Bildung und das vermeintliche Neutralitätsgebot“ ein, die folgenden Vorträge vertieften diesen Themenbereich (etwa der Vortrag „Parteilichkeit statt Neutralität“ von Peter Hofmann und Alexander Wohnig (Universität Siegen)). Auch im dritten Panel gab es zunächst grundlegende Beiträge, etwa „Politische Bildung im Anthropozän. Klimawandel als Herausforderung für politische Bildung“, Werner Friedrichs (Universität Bamberg) sowie vertiefende Vorträge, etwa zur „Mensch- Tier-Beziehung in der politischen Bildung“ von Ingo Juchler (Universität Potsdam). Außerdem kamen mit dem Vortrag „Klimaprotest und Politische Bildung“ mit Zara Altensinger und Michael Nagel zwei aktive Mitglieder von Fridays für Future Hannover zu Wort. Im Anschluss an die Vorträge fand in jedem der Panels zunächst ein „Kleines Podium“ statt, in dem die zentralen Ergebnisse der Vorträge und Diskussionen der jeweiligen Panels von drei Moderierenden (Reinhold Hedtke, Gudrun Heinrich und Christel Schrieverhoff, alle drei Mitglieder im Bundesvorstand) zusammengetragen wurden. Im anschließenden großen Abschlusspodium (online-Fishbowl) wurden die Positionen gesammelt und zu einer ersten „Standortbestimmung“ zusammengeführt, die am nächsten Tag – basierend auf dem „Ranking politische Bildung“ von R. Hedtke als Grundlage für die weitere Arbeit diente.

Die Rückmeldungen zur Tagung legen nahe, dass es den Veranstaltern allen Widrigkeiten zum Trotz gelungen war, eine ansprechende und intensive Tagung durchzuführen.

Tagungsband

Zur Herbsttagung 2021 ist ein Sammelband in der DVPB-Reihe im Wochenschau Verlag erschienen.

Wo steht die Politische Bildung? Der Band nimmt eine Standortbestimmung politischer Bildung unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer Herausforderungen wie Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, dem Klimawandel sowie didaktischer Herausforderungen wie der Frage nach der Normativität sowie dem vermeintlichen Neutralitätsgebot politischer Bildung vor.

Standortbestimmung Politische Bildung.Gesellschaftspolitische Herausforderungen, Zivilgesellschaft und das vermeintliche Neutralitätsgebot herausgegeben von Steve Kenner und Tonio Oeftering

Online unter: https://www.wochenschau-verlag.de/Standortbestimmung-Politische-Bildung/41352-Print-41353-PDF

Angebote, Herbsttagung

Herbsttagung 2021 „Angegriffen und erschöpft!? Demokratie(n) und politische Bildung“

25. bis 27. November 2021 in Jena Noch vor wenigen Jahren konnte man in der Politischen Bildung zuweilen den Eindruck gewinnen, man habe es angesichts des vermeintlichen globalen Siegeszugs der Demokratie westlich-liberaler Prägung mit einem „allmählich überraschungsfrei wirkenden Gegenstand“ (Jens Hacke) zu tun. Doch das Bild hat sich gewandelt, die …

Weiterlesen

25. bis 27. November 2021 in Jena

Noch vor wenigen Jahren konnte man in der Politischen Bildung zuweilen den Eindruck gewinnen, man habe es angesichts des vermeintlichen globalen Siegeszugs der Demokratie westlich-liberaler Prägung mit einem „allmählich überraschungsfrei wirkenden Gegenstand“ (Jens Hacke) zu tun. Doch das Bild hat sich gewandelt, die liberalen Demokratien sind unter Druck geraten. Von außen werden sie angegriffen, nicht nur von fundamentalistischen Strömungen, sondern auch von Staaten und Akt-euren wie etwa Russland oder China, die sich offen als Alternative zum Modell der liberalen Demokratie darstellen und ihren damit verbundenen Macht- und Gestal-tungsanspruch auch geopolitisch durchzusetzen versuchen. Gleichzeitig müssen sich die liberalen Demokratien gegen Angriffe erwehren, die aus dem Innern heraus gegen sie gerichtet werden. Das Erstarken populistischer und zuweilen extremistischer Kräfte, die zunehmend auch über eine parlamentarische Repräsentation verfügen, wirft zunächst einmal die Frage auf, was diese autoritären Bewegungen so attraktiv für Bürger*innen macht? Für die Politische Bildung ist dies ein brisanter Sachverhalt, wirft er doch auch die Frage auf, welche Wirkung politischer Bildung zugeschrieben werden kann – hat sie versagt? Was sind ihre Antworten und inwiefern wird Politische Bildung selbst zunehmend zum Feld politischer Angriffe und Auseinandersetzungen? Auf der systemischen Ebene stellt sich die Frage, wie gefestigt die Demokratien im Innern sind, ob sie als „streitbare“ oder auch „wehrhafte“ Demokratien in der Lage sein werden, sich gegen diese Angriffe zu Wehr zu setzen, oder ob sie aufgrund einer inneren Erschöpfung und eines Mangels an Widerstandskraft ernsthaft in Gefahr zu geraten drohen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Entscheidungs- und Leistungsfähigkeit demokratischer Gemeinwesen angesichts globaler Herausforderungen wie Pandemien, Klimawandel, Digitalisierung usw. Zur Debatte steht, inwieweit meist mehr oder weniger lokal verankerte demokratische Entscheidungs- und Steuerungsprozesse in der Lage sind, diesen Herausforderungen zu begegnen.

Tagungsband

Zur Herbsttagung 2021 ist ein Sammelband in der DVPB-Reihe im Wochenschau Verlag erschienen.

Welche Anforderungen, Aufforderungen und Gültigkeit bringt die Diagnose der „angegriffenen Demokratie(n)“ für die Politische Bildung mit sich? Diese Frage bearbeitet der Band anhand von normativen, empirischen und konzeptionellen Beiträgen.

Angegriffene Demokratie(n) Perspektiven der Politischen Bildung, herausgegeben von Ilka Maria Hameister, Nikolaj Schulte-Wörmann, Tonio Oeftering

Online unter: https://www.wochenschau-verlag.de/Angegriffene-Demokratie-n/41555

Angebote, Herbsttagung

Herbsttagung 2022 „Politische Bildung und die Herausforderung‚digitaler Souveränität‘ im 21. Jahrhundert“

17. bis 18. November 2022 (online) Etwa 150 Teilnehmer*innen schalteten sich am 17. und 18.11. zum Zuhören, Beitragen und Diskutieren im vom Landesverband Baden-Württemberg ein- gerichteten digitalen Raum zu. Den Tagungsauftakt lieferte Rahel Süß, die sich ideengeschichtlich mit „Souveränität“ auseinandersetzte und eine radikal- demokratische Perspektive auf digitale Souveränität entwickelte, die …

Weiterlesen

17. bis 18. November 2022 (online)

Etwa 150 Teilnehmer*innen schalteten sich am 17. und 18.11. zum Zuhören, Beitragen und Diskutieren im vom Landesverband Baden-Württemberg ein- gerichteten digitalen Raum zu. Den Tagungsauftakt lieferte Rahel Süß, die sich ideengeschichtlich mit „Souveränität“ auseinandersetzte und eine radikal- demokratische Perspektive auf digitale Souveränität entwickelte, die vor allem deren enge Verknüpfung mit gesamtgesellschaftlicher Demokratisierung her- vorhob. Die von ihr aufgeworfene Debatte um Begriffe sollte während der gesamten Tagung produktiv fort- geführt werden, wobei erfreulicherweise auch stets Brücken zur Praxis politischer Bildung in und außer- halb der Schule geschlagen wurden. Dabei wurde diskutiert, ob und wie politische Bildung zur digitalen Souveränität beitragen kann und welchen Einfluss Digitalisierungsprozesse oder Digitalität auf (politische) Bildung ausüben. Impulse für diese Diskussion wurden nicht nur von Vertreter*innen der universitären Politikdidaktik, sondern auch von Beitragenden aus Nachbardisziplinen und der Zivilgesellschaft geliefert. Florian Weber-Stein, der den Souveränitätsbegriff nicht wie Rahel Süß auf Rousseau, sondern auf Hobbes zurückführte, konnte in der zweiten Keynote ebenfalls zu diesen Diskussionen beitragen, indem er nach dem Eröffnen einer durchaus kritischen Perspektive auf das Konzept digitale Souveränität den Teilnehmer*innen einen umfassenden Überblick über die Fachdiskussion zu Ansätzen politischer Bildung in der „digitalen Konstellation“ gab, die sich wohl – so auch der Konsens in weiteren Panels – durchaus noch vertiefen und weiterentwickeln lässt.

Am 19.11.2022 fand im Anschluss an die Herbsttagung die diesjährige Sitzung des Erweiterten Bundesvorstandes statt. Dieser besteht aus dem Bundesvorstand sowie jeweils einer:m Vertreter:in aus den Landesverbänden, kommt einmal jährlich zusammen und ist das zentrale Austausch- und Vernetzungsforum für die länderübergreifende Verbandsarbeit in der DVPB.

Tagungsband: Digitale Souveränität und politische Bildung

Zur Herbsttagung 2022 ist ein Sammelband in der DVPB-Reihe im Wochenschau Verlag erschienen.

Die Frage nach „digitaler Souveränität“ gehört zu den zentralen Herausforderungen politischer Bildung im 21. Jahrhundert. Im Anschluss an die Herbsttagung der Deutschen Vereinigung für politische Bildung 2022 stellt der Band theoretische Klärungen, (bildungs)politische Aufgaben und Beispiele bildungspraktischer Umsetzungen dar und zeigt damit Möglichkeiten für politische Bildung in der Digitalität.

Digitale Souveränität und politische Bildung, herausgegeben von Matthias Heil, Martin Lindeboom, Viktoria Rieber, Kim Luisa Werner, Alexander Wohnig

Online unter: https://www.wochenschau-verlag.de/Digitale-Souveraenitaet-und-politische-Bildung/41649

Angebote, Herbsttagung

Walter-Jacobsen-Preis 2024

Im Jahr 2024 wurden Dr. Gesine Bade und Dr. Lara Kierot ausgezeichnet. Prof. Dr. Dirk Lange verlieh die Auszeichnung an Frau Dr. Bade und Prof. Dr. Sibylle Reinhardt hielt die Laudatio für Dr. Lara Kierot. Dissertation: Dr. May Jehle Mit ihre Studie untersucht Frau Bade die Politische Bildung mit Kindern …

Weiterlesen

Im Jahr 2024 wurden Dr. Gesine Bade und Dr. Lara Kierot ausgezeichnet. Prof. Dr. Dirk Lange verlieh die Auszeichnung an Frau Dr. Bade und Prof. Dr. Sibylle Reinhardt hielt die Laudatio für Dr. Lara Kierot.

Dissertation: Dr. May Jehle

Dr. Gesine Bade

Mit ihre Studie untersucht Frau Bade die Politische Bildung mit Kindern an Grundschulen. Im Rahmen der erkenntnisreichen Forschungsstudie zeigt Gesine Bade u.a. fachliche Defizite auf. So sind wissenschaftliche Fachkonzepte Politischer Bildung bei den befragten Sachunterrichtslehrkräften größtenteils unbekannt. Weiterhin wird hervorgebracht, dass die Lehrkräfte politische, komplexe Sachverhalte den Grundschüler*innen nicht zutrauen, da sie deren Wissen, Interessen und Kompetenzen in politischen / sozialwissenschaftlichen Themenbereichen als unzureichend bewerten. Zudem werde mit demokratiepädagogischen Ansätzen, wie der Klassensprecher*innenwahl, dem Klassenrat oder Abstimmungs- und Entscheidungsverfahren zwar versucht, den Schüler*innen demokratische Erfahrungen zu ermöglichen, diese Verfahren und ihre zugrundeliegenden Prinzipien würden jedoch nicht als Unterrichtsgegenstand thematisiert. Von der Recherche der historischen Genese der politischen Bildung im Sachunterricht der BRD, über die erhobenen Vorstellungen der Lehrkräfte bis zu aktuellen Desideraten in der Aus- und Weiterbildung der Fachdidaktik des Sachunterrichts – diese Forschungsarbeit von Frau Bade ist ungemein wertvoll für die politische Bildung im Sachunterricht der Grundschulen!

Dissertation: Dr. Lara Kierot

 „Lara Kierot interessiert sich insbesondere für die Ausbildung angehender Lehrkräfte für Politische Bildung. In diesem Rahmen hat sie zwei empirische Studien – eine explorative Fragebogenstudie und eine problemzentrierten Interviewstudie – mit Lehramtsstudierenden durchgeführt. Sie beschäftigt sich hierbei mit subjektiven Vorstellungen und damit verknüpften Sinnbildungen der Studierenden und formuliert darauf bezogen didaktische Impulse für die Auseinandersetzung mit Rassismus als Lehr- und Lerngegenstand der Politischen Bildung. Die Forschungsarbeit von Lara Kierot ist methodisch sehr sorgfältig und allumfassend angelegt. Die Autorin setzt sich kritisch und selbstreflexiv mit der Thematik, den theoretischen Bezügen und politikdidaktischen Handlungsmöglichkeiten auseinander. Ausgehend von der Analyse subjektiver Vorstellungen von Rassismus aus Perspektive Lehramtsstudierender erarbeitet sie didaktische Impulse für die künftige zielgruppenspezifische Auseinandersetzung mit Rassismus in der Politischen Bildung.“

Dr. Lara Kierot

Angebote, Walter-Jacobsen-Preis

BuKO2023 Gegenwartsdeutungen – Zukunftserzählungen

2. bis 4. November 2023 in Weimar Wir blicken auf einen erfolgreichen Bundeskongress Politische Bildung zum Thema „Gegenwartsdeutungen – Zukunftserzählungen“ zurück. Vom 2. bis 4. November 2023 haben sich dazu Akteur:innen politischer Bildung aus Wissenschaft und Praxis in verschiedenen Diskussionsrunden und Workshops in Weimar zu aktuellen und zukünftigen Fragen der …

Weiterlesen

2. bis 4. November 2023 in Weimar

Wir blicken auf einen erfolgreichen Bundeskongress Politische Bildung zum Thema „Gegenwartsdeutungen – Zukunftserzählungen“ zurück. Vom 2. bis 4. November 2023 haben sich dazu Akteur:innen politischer Bildung aus Wissenschaft und Praxis in verschiedenen Diskussionsrunden und Workshops in Weimar zu aktuellen und zukünftigen Fragen der politischen Bildung auseinandergesetzt. Insgesamt sind mehr als 1000 politische Bildner:innen aus Schule, außerschulischer politischer Bildung und Hochschule auf dem Kongress zusammengekommen. Schon frühzeitig waren die Teilnahmeplätze vergeben. Neben der DVPB haben erneut die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) den Bundeskongress mitorganisiert.

Darüber hinaus haben in allen Sektionen DVPB-Mitglieder mitgewirkt und waren bei den Workshops und dem Rahmenprogramm vertreten, was wesentlich zum Gelingen des Bundeskongresses beigetragen hat. Im Mittelpunkt des 15. Bundeskongresses stand im weitesten Sinne die Frage nach der Gestaltung politischer Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche. Mit diesen Umbrüchen gehen einerseits sichtbar werdende innergesellschaftliche Spannungslinien und eine zunehmende Polarisierung einher. Besonders auffällig ist das etwa am aufgeheizten Diskussionsklima zum jüngsten Nahostkrieg geworden. Dessen Ausgangspunkt, der terroristische Angriff der Hamas auf Israel, fand nur wenige Wochen vor der Veranstaltung statt und bestimmt(e) seitdem zahlreiche Diskussionen – auch auf dem Bundeskongress, etwa in der Sektion „Kritik der Postmoderne – Werte und Wahrheit“ sowie einem kurzfristig eigens zu diesem Thema eingerichteten Diskussionsforum. Die Umbrüche und die Diskussionen um sie herum sind andererseits aber auch ein Motor für gesellschaftliche Transformationsprozesse, etwa im Umgang mit Rassismen und Diskriminierung, der nachhaltigen Entwicklung oder der Digitalisierung. In diesem Spannungsfeld sollte auch die für die politische Bildung so zentrale Frage diskutiert werden, in welchem normativen Rahmen sie sich bewegen soll und kann. In jedem Fall kommt der politischen Bildung in Transformations- und Umbruchphasen eine besondere Rolle zu. Der Bundeskongress verstand sich als ein Forum, das zur Diskussion darüber einlädt. In den insgesamt 15 interdisziplinär besetzten Sektionen haben Wissenschaftler:innen aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik Einblicke in gegenwärtige und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungslinien geboten. In anschließenden Vertiefungsworkshops konnten die Teilnehmenden die dabei aufgeworfenen Thesen mit dem Podium diskutieren. Die Bandbreite der Themen reichte dabei von Demokratisierung, Nachhaltigkeit und Globalisierung bis hin zu Rassismus/Antisemitismus oder Digitalisierung und Desinformation. Einige Sektionen wurden live gestreamt, die Video- bzw. Audioaufnahmen der Sektionen sind über die Homepage der BpB weiterhin abrufbar. Darüber hinaus gaben vor allem die praxisorientierten Workshopangebote Einblicke, wie politische Bildung in Umbruchzeiten mit vielfältigen Zielgruppen gestaltet werden kann. Zahlreiche Workshopformate luden zum handlungsorientierten Ausprobieren vielfältiger methodischer Zugänge politischer Bildungsarbeit ein.

Neben den vielfältigen Angeboten, die in der Weimarhalle stattgefunden haben, waren die Weimar-Workshops ein besonderes Highlight des Kongresses. Politische und politisch-historische Bildner:innen aus Weimar und Umgebung luden an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet dazu ein, ihre Arbeit näher kennenzulernen. Dies gestattete unweit entfernt vom zentral gelegenen Veranstaltungsort der Weimarhalle auch die Möglichkeit, die Klassikerstadt selbst zu erkunden. So boten beispielsweise Stadtspaziergänge zu verschiedenen Themen Einblicke in die wechselvolle Geschichte Weimars bis in die Gegenwart und sogar die Zukunft. Schließlich komplettierte ein umfangreiches Rahmenprogramm das Angebot.

Eröffnet wurde der 15. Bundeskongress durch ein Grußwort der Bundesministerin des Inneren und für Heimat, Nancy Faeser. Neben Grußworten der Veranstalter:innen zählten zur Auftaktveranstaltung auch Vorträge zu den Themen der (Post)Migrationsgesellschaft (Naika Foroutan, HU Berlin) und der sozial-ökologischen Transformation (Raj Kollmorgen, Hochschule Zittau/ Görlitz), eine anschließende Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und dem Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, sowie einer Performance der Afrofuturistin Ingrid LaFleur.

Am zweiten Kongresstag konnten die Besucher:innen des Bundeskongresses zwischen zwei verschiedenen Abendveranstaltungen wählen. Neben dem Schauspiel „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen im Deutschen Nationaltheater lud der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, zum Abendempfang. Hierbei kam auch die herausfordernde Lage der schulischen politischen Bildung in Thüringen zur Sprache, wollte das Bildungsministerium die im Ländervergleich sowieso schon geringen Stundenkontingente des Schulfachs Sozialkunde am Gymnasium auf nur noch eine obligatorische Unterrichtsstunde kürzen, wozu es dank des intensiven Einsatzes des Thüringer DVPB-Landesverbandes letztlich nicht kam. Zudem wurde in Veranstaltungen und an den Ständen der Organisationen Protest gegen die zu dieser Zeit geplanten Kürzungen der Mittel für politische Bildung artikuliert.

Am Samstagmittag wurde der Bundeskongress mit dem als Fishbowl-Diskussion organisierten Abschlussplenum beendet. Neben den Diskussionspartner:innen aus den Reihen der Veranstalter:innen, Andrea Szukala für die DVPB, Cemile Giousouf für die BpB und Wilfried Klein für den bap, wurde hier auch den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, über die Frage zu diskutieren, wie die politische Bildung der Zukunft aussehen soll. Neben den umfangreichen und vielfältigen inhaltlichen Angeboten muss schließlich nicht zuletzt die organisatorische und kulinarische Begleitung des Bundeskongresses durch die Mitarbeitenden vor Ort hervorgehoben werden. Diese haben auch jenseits der Sektionen, Workshops und Vorträge einen Raum für den Austausch und die Diskussion geschaffen. Beides gilt auch für den Ausstellungsstand der DVPB. An allen drei Kongresstagen hat ein spannender und intensiver Austausch von und mit politischen Bildner:innen stattgefunden. Wir danken nochmals herzlich allen Mitgliedern der verschiedenen Landesverbände für die Betreuung des Standes!

Alle weiteren Informationen zum BuKo2023 finden Sie hier.

Angebote, Bundeskongress

BuKo2019 „Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft“

7. bis 9. März 2019 in Leipzig Vom 7 bis 9 März 2019 fand in Leipzig der 14 Bundeskongress Politische Bildung zum Thema „Was uns bewegt! Emotionen in Politik und Gesellschaft“ statt. Emotionen spielen in Politik und politischer Öffentlichkeit unbestritten eine wichtige, jedoch auch ambivalente Rolle. Gerade in Zeiten von …

Weiterlesen

7. bis 9. März 2019 in Leipzig

Vom 7 bis 9 März 2019 fand in Leipzig der 14 Bundeskongress Politische Bildung zum Thema „Was uns bewegt! Emotionen in Politik und Gesellschaft“ statt.

Emotionen spielen in Politik und politischer Öffentlichkeit unbestritten eine wichtige, jedoch auch ambivalente Rolle. Gerade in Zeiten von Populismus und „gefühlten“ Wahrheiten scheint es notwendig, den Emotionen Rationalität und Vernunft entgegenzusetzen.
Andererseits sind Emotionen und Kognitionen in der Politik, im politischen Denken und Handeln und auch in der politischen Bildung untrennbar miteinander verbunden. Nicht zuletzt emotional besetzte politische Ereignisse wie die „friedliche Revolution“, die sich 2019 zum 30. Mal jährte, geben Anlass für den Kongress, der Rolle von Emotionen in Politik und politischer Bildung auf den Grund zu gehen.
In thematischen Sektionen und Workshops werden kontroverse Gesellschaftsdiagnosen, wissenschaftliche Ergebnisse, politische und gesellschaftliche Herausforderungen sowie fachliche Fragen zum Thema Emotionen vorgestellt und diskutiert. Thematisiert werden
aktuelle Befunde zur Rolle von Emotionen in der politischen Auseinandersetzung, in den sozialen Medien, in Wirtschaft, Kunst, Bildung und Technologie. Der Kongress will zeigen, wie Emotionen politisches Engagement leiten, soziale Zugehörigkeiten regeln und Ausdruck
einer Verunsicherung durch gesellschaftliche Transformationen sein können. Die politische Bildung steht damit vor mehreren Herausforderungen. Einerseits sind Bildungsprozesse ohne Emotionen nicht denkbar, andererseits stellt sich die Frage, wie man in
Bildungssituationen mit einer zunehmend emotionalisierten Auseinandersetzung umgehen sollte.

Leitfragen des Kongresses waren sein: Welche Rolle spielen Emotionen in der Politik, in der politischen Auseinandersetzung und in der Öffentlichkeit? Sind Fakten und Rationalität als Grundlage politischen Denkens und Handelns auf dem Rückzug? Welche Strategien des Umgangs mit emotionaler politischer Auseinandersetzung in Gesellschaft, Politik und der Bildungspraxis gibt es? Wie sollten Emotionen in politischen Bildungsprozessen berücksichtigt werden?

    Auf der Homepage der bpb finden Sie Aufzeichnungen der gelaufenen Sektionen, Beiträge der Jugendredaktion sowie mehrere Podcasts, in denen die Sektionen zusammengefasst sind. Hier kommen Sie zur Seite des BuKo2019.

    Alle weiteren Informationen zum BuKo2019 finden Sie hier.

    Angebote, Bundeskongress

    Walter-Jacobsen-Preis 2021

    Im Jahr 2021 wurde der Walter-Jacobsen Preis im Zuge der DVPB Herbsttagung in den folgenden Kategorien vergeben. Praxis: Konzeptwerk Neue Ökonomie Auszeichnung für Bildungsmaterialien und -methoden, wie „Endlich Wachstum!“, „Zukunft für alle“ usw. Starker Transferansatz, umfassende Arbeit in die Praxis hinein. Konkrete Methodenvorschläge und didaktische Ansätze / konkrete Didaktik. Innovative …

    Weiterlesen

    Im Jahr 2021 wurde der Walter-Jacobsen Preis im Zuge der DVPB Herbsttagung in den folgenden Kategorien vergeben.

    Praxis: Konzeptwerk Neue Ökonomie

    Auszeichnung für Bildungsmaterialien und -methoden, wie „Endlich Wachstum!“, „Zukunft für alle“ usw. Starker Transferansatz, umfassende Arbeit in die Praxis hinein. Konkrete Methodenvorschläge und didaktische Ansätze / konkrete Didaktik. Innovative Verbindung von Wirtschaft und Nachhaltigkeit und Bezug zu konkreter Bildung. Organisationsform. Netzwerkarbeit, die Uni und Schule und außerschulischen Partnern und Sozialen Bewegungen verbindet.

    Dissertation: Dr. May Jehle

    Dr. May Jehle

    Innovative Fragestellung, Thema und methodisches Forschungssetting. Spannungsverhältnis zwischen Erziehung und Bildung im politischen Fachunterricht. Konkreter Blick auf den Unterricht. Kritischer Blick auf Staatsbürgerkunde und das Verhältnis von Erziehung und Bildung. Analyse von Unterricht in der Tradition von Kuhn, Massing, Grammes. Die Arbeit sticht methodisch heraus, ebenso historische Vergleiche, politischer Unterricht im Systemvergleich. Zentrale Arbeit für die Geschichte der PB.

    Innovation: Prof. Dr. Karim Fereidooni & Dr. Werner Friedrichs

    Prof. Dr. Karim Fereidooni

    Prof. Dr. Karim Fereidooni für die Verankerung von Rassismuskritik im Diskurs der politischen Bildung, was bisher ein blinder Fleck war. 

    Dr. Werner Friedrichs für die Fruchtbarmachung neuer Theorien (Neuer Materialismus) für die politische Bildung. Werner Friedrichs arbeitet die Diagnose des Anthropozän auf und entwickelt ein neues Bildungsverständnis. Zudem werden neue Verfahren und Methoden für politische Bildung entwickelt und es findet eine Verschränkung mit kultureller Bildung in innovativen Projekten statt.

    Dr. Werner Friedrichs

    Angebote, Walter-Jacobsen-Preis

    BuKO2015 „Ungleichheiten in der Demokratie“

    2. bis 4. November 2015 in Duisburg Vor dem Gesetz sind alle Bürgerinnen und Bürger gleich. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen der Demokratie. Auch gibt es Regelungen, die für Chancengerechtigkeit und Schutz vor Diskriminierung sorgen sollen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz oder die unterschiedlichen Gleichstellungsgesetze auf Länderebene. Trotzdem wird in …

    Weiterlesen

    2. bis 4. November 2015 in Duisburg

    Vor dem Gesetz sind alle Bürgerinnen und Bürger gleich. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen der Demokratie. Auch gibt es Regelungen, die für Chancengerechtigkeit und Schutz vor Diskriminierung sorgen sollen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz oder die unterschiedlichen Gleichstellungsgesetze auf Länderebene. Trotzdem wird in Politik, Medien und Wissenschaft zunehmend darüber diskutiert, inwiefern auf nationaler, aber auch auf europäischer und globaler Ebene die Klüfte zwischen den Menschen größer werden und sich Ungleichheiten verschärfen und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind. Beim Bundeskongress haben wir aktuelle Befunde über asymmetrische Entwicklungen zur Diskussion gestellt. Insbesondere ging es um Entwicklungen, die aktuell an Relevanz gewinnen und über die bereits Debatten in den Medien angestoßen wurden, bei denen aber in breiten Bevölkerungsschichten noch Orientierungsbedarf besteht. Dazu gehören z.B. die Entstehung von Daten- und Technologiemonopolen, der in diesem Zusammenhang prognostizierte Einfluss auf menschliches Konsum- und Kommunikationsverhalten, veränderte Wertschöpfung, das Verschwinden der Arbeit und daraus resultierende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen.

    Leitfragen waren demnach: Welche (neuen) Asymmetrien entwickeln sich aktuell und welche Auswirkungen auf die Demokratie lassen sich absehen? Auf welche Weise entstehen Ungleichheiten und Asymmetrien? Wie viel Ungleichheit verträgt eine demokratische Gesellschaft und wie kann man diesem scheinbaren Automatismus des Auseinanderdriftens entgegenwirken, sofern dieser als problematisch eingeschätzt wird? Wer ist gefragt und wo liegt die besondere Aufgabe politischer Bildung?

    „Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie?“ – so lautete die Keynote von Prof. Dr. Benjamin Barber, der im Landschaftspark Duisburg-Nord den 13. Bundeskongress Politische Bildung eröffnete. An der dreitägigen Kooperationsveranstaltung von DVPB, bpb und bap nahmen im März diesen Jahres ca. 1.000 Akteure und Interessierte aus Politik, Medien, Wissenschaft und Praxis teil. In den thematischen Sektionen diskutierten die TeilnehmerInnen gesellschaftliche Herausforderungen wie „Europa zwischen Inklusion und Exklusion“, den „Wandel der Arbeitswelt“ oder die „Entwicklung der Städte“. In der unter Federführung der DVPB gestalteten Sektion „Wie politisch ist die Politische Bildung?“ setzten sich Prof. Dr. Waltraud Meints-Stender, Prof. Dr. Klaus Peter Hufer, Prof. Dr. Reinhold Hedtke und Prof. Dr. Sibylle Reinhardt mit dem Selbstverständnis Politischer Bildung, Entpolitisierungstendenzen und dem Ziel der Partizipationsbefähigung auseinander. Dr. Ulrich Krüger, Vorsitzender des in die Kongressorganisation eingebundenen Landesverbandes NRW, moderierte die gut besuchte Veranstaltung. Die über 50 angebotenen Workshops beinhalteten diverse methodische Formate zu thematischen Schwerpunkten wie u.a. Bildungsgerechtigkeit, Medienmündigkeit oder der politischen Teilhabe von Minderheiten.

    Alle weiteren Informationen zum BuKo2015 finden Sie hier.

    Angebote, Bundeskongress

    Walter-Jacobsen-Preis 2018

    Die Herbsttagung 2018 endete mit der feierlichen Verleihung des Walter-Jacobsen-Preises der DVPB. Praxis: Dr. Christian Fischer & Nina Eichelsbacher Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Praxis“ Dr. Christian Fischer für seine Arbeit „Fallstudie Internethetze Entwurf und Diskussion einer Unterrichtsreihe über Grundrechte und Werte“ sowie Nina Eichelsbacher für ihre Unterrichtseinheit zum Thema: …

    Weiterlesen

    Die Herbsttagung 2018 endete mit der feierlichen Verleihung des Walter-Jacobsen-Preises der DVPB.

    Praxis: Dr. Christian Fischer & Nina Eichelsbacher

    Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Praxis“ Dr. Christian Fischer für seine Arbeit „Fallstudie Internethetze Entwurf und Diskussion einer Unterrichtsreihe über Grundrechte und Werte“ sowie Nina Eichelsbacher für ihre Unterrichtseinheit zum Thema: „‚Nachhaltige Stadtentwicklung‘ zur Förderung von politischer Gestaltungskompetenz“ im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Politischen Bildung.

    Dissertation: Dr. Alexander Wohnig

    Prof. Dr. Alexander Wohnig

    Für seine Dissertationsschrift „Zum Verhältnis von sozialem und politischem Lernen“, die im Jahr 2018 im Verlag Springer VS erschien.

    Angebote, Walter-Jacobsen-Preis