Inklusion als Ziel und Auftrag der politischen Bildung wird von allen anerkannt – aber unterschiedlich angegangen. Kann politische Bildung alle Zielgruppen gleichermaßen im Blick behalten oder benötigen wir unterschiedliche Perspektiven und Zugänge? Fördern wir mit spezifischen Markierungen von Zielgruppen und ihren Anforderungen nicht gerade die Ungleichheiten, die wir beseitigen möchten? Die Notwendigkeit, Schule und Bildung im Sinne der Inklusion neu zu denken und unser Verständnis von Politik zu erweitern, um Inklusion als Aufgabe politischer Bildung bewältigen zu können kristallisiert sich durch die Beiträge der Autor*innen.
- Christian Fischer: „Inklusion im Politikunterricht: Ausgewählte Ansätze und Zugänge“
- Johannes Jöhnck und Rahel Ladwig: „Politische Bildung für spezifische Zielgruppen – das Beispiel Lernende im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung“
- Dorothee Meyer und Jan M. Stegkemper: „Denkanstöße für ein inklusives Politikverständnis zur politischen Bildung für alle“
- Anja Besand – Johannes Jöhnck und Christian Fischer: „Inklusion und politische Bildung – zwei Perspektiven“
- Beate Rosenzweig, Julian Schärdel und Kristin Müller: „, Nicht ohne uns! ´ – Reden. Diskutieren. Entscheiden”