In der globalisierten Welt lässt sich eine Vielzahl politischer Probleme nicht im nationalen Alleingang lösen. In nahezu allen Politikfeldern bedarf es übernationaler Absprachen. Auch bestehen verschiedenste Abhängigkeiten, die im Globalen zu sehen sind. Auf der medialen Projektionsfläche wird globale Politik jedoch weiterhin überwiegend als das Handeln von Nationalstaaten präsentiert oder über das Element einer nationalen Zugehörigkeit vereinfacht. Das Heft wirft den Blick auf aktuelle Gestaltungswege und Formen internationaler beziehungsweise globaler Politik.
- Klaus Dingwerth „Jenseits der Zwischenstaatlichkeit: Global Governance als wissenschaftliche Revolution“
- Nina Reiners „Wir sind die Vereinten Nationen! Zivilgesellschaft für Menschenrechte und Nachhaltigkeit“
- Mariam Salehi „Transitional Justice in der Internationalen Politik“
- Christian Buschmann „Model-United-Nations-Konferenzen – Ein Planspiel für die schulische und außerschulische Politische Bildung“