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Zeitschrift POLIS 03/2025: Inklusion

Inklusion als Ziel und Auftrag der politischen Bildung wird von allen anerkannt – aber unterschiedlich angegangen. Kann politische Bildung alle Zielgruppen gleichermaßen im Blick behalten oder benötigen wir unterschiedliche Perspektiven und Zugänge? Fördern wir mit spezifischen Markierungen von Zielgruppen und ihren Anforderungen nicht gerade die Ungleichheiten, die wir beseitigen möchten? Die Notwendigkeit, Schule und Bildung im Sinne der Inklusion neu zu denken und unser Verständnis von Politik zu erweitern, um Inklusion als Aufgabe politischer Bildung bewältigen zu können kristallisiert sich durch die Beiträge der Autor*innen.

  • Christian Fischer: „Inklusion im Politikunterricht: Ausgewählte Ansätze und Zugänge“
  • Johannes Jöhnck und Rahel Ladwig: „Politische Bildung für spezifische Zielgruppen – das Beispiel Lernende im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung“
  • Dorothee Meyer und Jan M. Stegkemper: „Denkanstöße für ein inklusives Politikverständnis zur politischen Bildung für alle“
  • Anja Besand – Johannes Jöhnck und Christian Fischer: „Inklusion und politische Bildung – zwei Perspektiven“
  • Beate Rosenzweig, Julian Schärdel und Kristin Müller: „, Nicht ohne uns! ´ – Reden. Diskutieren. Entscheiden”

Zeitschrift POLIS 02/2025: 60 Jahre DVPB

Vor 60 Jahren wurde die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB e.V.), die größte Interessensvertretung für politische Bildner*innen in Deutschland, gegründet. Dies nahm der Bundesvorstand zum Anlass, zur Abendveranstaltung „Politische Bildung zwischen Konvention und Transformation“ zu laden, welche in diesem Heft dokumentiert wird. Themen sind die Rolle der politischen Bildung in einer demokratischen Gesellschaft in Zeiten gesellschaftlicher Transformation und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Politiklehrer*innen. Darüber hinaus gibt es einen Rückblick auf die verbandspolitische Arbeit der DVPB.

  • Alexander Wohnig: „Zur Rolle politischer Bildung in einer demokratischen Gesellschaft in Zeiten gesellschaftlicher Transformation“
  • Martina Tschirner: „60 Jahre DVPB – 60 Jahre verbandspolitisches Engagement für die politische Bildung – ein Blick zurück und nach vorne!“
  • Gudrun Heinrich im Gespräch mit Karim Fereidooni, Susann Gessner, Steve Kenner und Monika Oberle „Politische Bildung – Bildungsauftrag in einer Demokratie im Wandel“
  • Gabi Elverich und Friedemann Gürtler: „Politiklehrer*in sein heute – herausfordernd wie nie?!“

Zeitschrift POLIS 01/2025: Hören!? Beurteilen. Handeln.

Hören!? Beurteilen. Handeln. In einer Welt voller visueller Reize bleibt das Hören oft unterschätzt – auch in der politischen Bildung. Die neue Polis-Ausgabe zeigt das Potenzial auditiver Medien auf: Wie können Hörspiele, Podcasts und Audiowalks politisches Lernen bereichern? Welche demokratietheoretischen Überlegungen gibt es zum Zuhören und Gehört-Werden? Neben wissenschaftlichen Perspektiven bietet die Ausgabe praxisnahe Einblicke in Projekte, die Zuhören als politische Kompetenz stärken und neue Wege für die politische Bildung eröffnen.

  • Johannes Odendahl: „, Schönes Gespräch´“, neu aufgelegt. Zuhören lernen, ohne hörig zu werden: Über Bildungschancen ästhetischer Hörmedien“
  • Simon Clemens und Nina Goretzko: „Zugänge des Hörens in der politischen Theorie und ihre Potenziale für die politische Bildung“
  • Oliver Emde und Andreas Wicke: „Audiowalks in der politischen Bildung“
  • Oliver Emde im Gespräch mit Marco Wiesner: „, Die Alster-Detektive´“ – politische Bildung mit einer Kinderhörspiel-Reihe“
  • Elke Dillmann: „Zuhören – recherchieren – fragen. Audioprojekte für Schule und Demokratie“

Zeitschrift POLIS 04/2024: Klimakrise und sozial-ökologische Transformation

In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass mit der Klimakrise schwerwiegende soziale Probleme verbunden sind, so etwa die global unfair verteilten Folgen von Erderwärmung und Umweltkatastrophen. In der neuen POLIS werden postkoloniale Strukturen aktueller Klimapolitik analysiert und darüber hinaus Prognosen und Lösungsansätze für mehr globale Solidarität gewagt. Angereichert wird all dies mit konkreten schulischen Fallbeispielen, didaktischen Konzepten und Perspektiven.

  • Tobias Schmitt und Tobias Kalt: „Klimakrise als Game Changer? Grüner Kapitalismus, fossil-autoritäre Zuspitzung oder sozial-ökologische Transformation“
  • Franziska Müller: „Klimazukünfte in einer Welt der Ruinen. Dekoloniale Perspektiven einer sozial-ökologischen Transformation“
  • Nilda Inkermann und Julia Lingenfelder: „Solidarische Lebensweisen und politische Bildung in der Klimakrise“
  • Steve Kenner im Gespräch mit Kai Niebert: „Individualisieren wir die Losungen oder schieben wir tatsachlich gesellschaftliche Losungen an? ´“
  • Philip Elsen: „Mit politischer Bildung in der Schule einen Beitrag zu sozialökologischer Transformation leisten? Einblicke in zwei schulische Projekte“ergänzt

Zeitschrift POLIS 03/2024: Politische Bildung für und mit Kindern

Politische Bildung für und mit Kindern
Politische Bildung mit Kindern? Geht das überhaupt? Sind Kinder nicht viel zu jung für Politik? Sollte man sie damit belasten? Braucht man nicht ein gewisses Abstraktionsvermögen, um Politik zu begreifen? Die aktuelle Ausgabe der POLIS möchte dazu beitragen, die politische Bildung mit Kindern nicht nur in der Grundschule, sondern auch in der frühkindlichen Bildung und im außerschulischen Bereich starker in den Blick zu nehmen. Denn politische Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der bereits im frühen Kindesalter beginnt.

  • Simone Abendschön „Kinder und Politik“
  • Gesine Bade „Kinder – eine vernachlässigte Zielgruppe Politischer Bildung (Und was Adultismus damit zu tun hat)“
  • Daniel Maus „, Alle Kids kennen Trump ´ Aussagen von Sachunterrichtslehrkräften zum Interesse und Vorwissen der Lernenden im Bereich Politik“
  • Leonhard Birnbacher und Judith Durand „Bildung und Demokratie mit den Jüngsten – Demokratiebildung in der öffentlich verantworteten Kindertagesbetreuung“
  • Jasmin-Marei Christen und Sarah Heyme „Wir sollten den Kindern und uns mehr zutrauen! – Tipps für die politische Bildung mit Kindern“
  • Johanna Rohde „, Wir gründen ein Kinderparlament! ´– Ein Partizipationsprojekt mit Kindern in Ganztagsschulen“

Zeitschrift POLIS 02/2024: Schule als politischer Ort

Schule als politischer Ort
Schulen dienen der Zukunft von Individuum, Gesellschaft und Staat. Wie diese Zukunft respektive der Schul- und Unterrichtsalltag gestaltet wird, ist eine öffentliche und damit politische Angelegenheit: Aus der Verwobenheit öffentlicher Schulen mit dem demokratischen Staat und dessen Zielen und Kontroversen ergeben sich ebenso zahlreiche politische Fragen wie daraus, dass Schüler*innen und Lehrkräfte Mitglieder der pluralistischen demokratischen Gesellschaft sind – Schulen sind politische Orte. Die vorliegende POLIS widmet sich diesem spannenden Thema. In der Ausgabe werden Forschungsergebnisse zu Erfahrungen von politisch engagierten Schüler*innen vorgestellt; es wird aufgezeigt, wie die Methode der Konfliktanalyse bildungswirksam in Schule und Unterricht genutzt werden kann.

  • Steve Kenner und Frederik Neuhof „Schulen als politische Orte“
  • Sibylle Reinhardt „Das bildende Potential von Konflikten in und um Schulen“
  • Inken Heldt und Manuel Theophil „Politische Menschenrechtsbildung als schulischer Auftrag“
  • Andra Bierbrauer, Holger Braun, Dennis Gilde und Kirsten Klöss „, Schule ist Gesellschaft im Kleinen. ´ Ein Interview mit dem Schulleitungsteam der Glocksee Schule Hannover“ 
  • Ava Lilo Hahnheiser, Rieke Nordiek, Rasmus Schulze, Melike Sundermann und Jonas Weiss „Schule als politischer Aktionsraum – Erfahrungsberichte von Oberstufenschüler*innen der Glocksee Schule“

Zeitschrift POLIS 01/2024: Politische Bildung in Krisenzeiten

Der Krisenbegriff hat Konjunktur, doch immer weniger scheint er der Zuspitzung gegenwärtiger regionaler und globaler Herausforderungen zu genügen. Die Autor*innen der aktuellen Ausgabe der POLIS fragen, was politische Bildung in Zeiten politisch-gesellschaftlicher Umbrüche leisten muss. Welche Rolle wurde der politischen Bildung in der Vergangenheit in historischen Krisen und Transformationsphasen zugemessen? Welches gesellschaftliche Lernen ist notwendig und welche Rolle spielt politische Bildung dabei heute? Wie können Krisen für den Unterricht begreifbar und bearbeitbar gemacht werden? Und wieso müssen neue politikdidaktische Formen gefunden werden? Antworten auf diese Fragen lesen Sie in dieser POLIS-Ausgabe.

Zusatzmaterialien zu dieser POLIS-Ausgabe finden Sie hier.

  • Steffen Pelzel & Alexander Wohnig „Zur Funktion(alisierung) politischer Bildung in Krisen- und Transformationszeiten“
  • Ulrich Brand & Gerd Steffens „Krise und gesellschaftliche Transformation. Neue Perspektiven für die politische Bildung in Zeiten des Klimanotstands“
  • Matthias Busch & Felix Prehm „Aus der Vergangenheit lernen? Krise und Transformation in der Geschichte politischer Bildung“
  • Anja Besand „Lässt sich aus Krisen lernen? Über Apokalypseblindheit und kollaterales Lernen in der politischen Bildung“
  • Udo Dannemann & Friedemann Gürtler „Meine Krise, deine Krise – unsere Krise(n)? Zukunftswerkstatt zum Thema Klimakrise und Energiegewinnung“

Zeitschrift POLIS 04/2023: Zukunft der Erinnerung – neue Felder historisch-politischer Bildung

Die deutsche Erinnerungskultur befindet sich in einem Umbruch: Nicht nur das vielzitierte Ende der Zeitzeugenschaft der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, sondern auch der gesellschaftliche Wandel, der in vielen Bereichen der Gesellschaft zu tiefgreifenden Veränderungen führt, machen einen Wandel der erinnerungskulturellen Praxis notwendig. Die Frage danach, wie wir künftig erinnern wollen, hängt unmittelbar mit dem gesellschaftlichen Wandel zusammen. Dies stellt auch die historisch-politische Bildung vor Herausforderungen und eröffnet ihr neue Felder.

  • Aleida Assmann „Wandel der Erinnerungskultur“
  • Sabine Mannitz, Lea Deborah Scheu, Isabelle Stephanblome „Von Hoyerswerda bis Hanau – Inklusive Erinnerungskultur braucht neue Bildungsformate“
  • Sina Arnold, Jana König „Verflechtungen. Multidirektionale Erinnerung als ein Zugang zur historisch-politischen Bildung in der postmigrantischen Gesellschaft“
  • Markus Gloe „Erinnerung in einer Kultur der Digitalität“
  • Johann Henningsen, Stefanie Oster, Christoph Schultz „Bildungsarbeit zum rassistischen Pogrom in Rostock-Lichtenhagen“

Zeitschrift POLIS 03/2023: Dekoloniale Politische Bildung

Was bedeutet eine dekoloniale Perspektive für die Politische Bildung? Um dieser Frage nachzugehen, skizziert Manuela Boatcă einführend grundlegende Facetten post- und dekolonialer Perspektiven. Paul Mecheril und Matthias Rangger setzen sich mit Mündigkeits-Konzepten politischer Bildung auseinander. Alisha Heinemann geht Überschneidungen von Diversity und Dekolonialisierung sowie den Fallstricken nach. Paul Scheidt und Clara Wahl reflektieren historisch-politische Bildung im Sinne eines multidirektionalen Erinnerns. Maida Schuller analysiert schließlich Schulbücher aus postkolonialer Perspektive.

  • Manuela Boatcă „Postkoloniale und dekoloniale Perspektiven. Eine viel zu kurze Einführung“
  • Paul Mecheril, Matthias Rangger „Kolonialität der Mündigkeit. Anmerkungen zu einer grundlegenden Referenz politischer Bildung“
  • Alisha M.B. Heinemann „Zum Verhältnis von Decolonize- und Diversity-Ansätzen – eine Annäherung“
  • Paul Scheidt, Clara Wahl „Von Windhuk über Auschwitz nach Happyland? Vom schwierigen Verhältnis kolonialer Verflechtungen und Erinnerungen an den Nationalsozialismus in Deutschland“
  • Maida Schuller „‚Kulturkreise‘ in Schulbüchern – postkoloniale Impulse für die Politische Bildung“

Zeitschrift POLIS 02/2023: WAHRHEIT – Politik – Politische Bildung

Die Aktualität der russischen Narrative im Ukrainekrieg thematisieren das problematische Verhältnis von Wahrheit und Politik. Die Fachbeiträge machen dabei allerdings deutlich, dass der instrumentelle Umgang mit der „Wahrheit“ keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal autoritärer bzw. totalitärer Systeme ist. Die epistemologische Dimension des Begriffs Wahrheit beinhaltet die Anstrengung, die diversen Narrative nicht einfach mit der Gegenposition zu konfrontieren. Vielmehr geht es darum, Kriterien der Reflexivität zu entwickeln und dadurch zu einer komplexen politischen Urteilsbildung beizutragen.

  • Oliver Hidalgo „Die Normativität der Demokratie jenseits der ,Wahrheit ´“
  • Eva Marlene Hausteiner „Digitale Lauffeuer: Verschwörungsgerüchte und ihre politischen Implikationen“
  • Armin Scherb „, Prawda´ – Die Politik mit der Wahrheit“
    Digitale Medienkompetenz in kontrafaktischen Zeiten.“ POLIS-Interview mit Michael Schröder 
  • Bastian Vajen, Elizaveta Firsova-Eckert, Alrun R. Vogt, Christoph Wolf „Verschwörungstheorien als Gegenstand des Politikunterrichts“