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Impressionen: DVPB Herbsttagung 2015

Die DVPB-Herbsttagung am 20. und 21. November in Berlin bot den Teilnehmenden interessante fachwissenschaftliche Vorträge zum Rahmenthema „Welt im Wandel: Politische Bildung im Kontext von Migration“, spannende Einblicke in die fünfzigjährige Verbandsgeschichte und Diskussionen zu brisanten Themen – beispielsweise dem Lobbyeinfluss der BDA auf das Angebot kritischer Unterrichtsmaterialien durch die bpb.

In POLIS Heft 4-2015 (Download) wird die Herbsttagung ausführlich dokumentiert. Aktuelle Beschlüsse des Erweiterten Bundesvorstandes der DVPB finden Sie unter „Positionen“.

Gratulanten zum 50. Verbandsjubiläum (v.l.n.r): Ulrich Bongertmann (Bundesvorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands), Prof. Dr. Wolfgang Sander (Festredner), Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Prof. Dr. Dirk Lange (Bundesvorsitzender der DVPB)

Als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung gratuliert Thomas Krüger der DVPB zum Verbandsjubiläum. Auf dem Podium (v.l.n.r.): Ulrich Bongertmann, Prof. Dr. Wolfgang Sander, Prof. Dr. Dirk Lange

Nach dem Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Sander wurde im Foyer des Tagungssaales auf das Verbandsjubiläum angestoßen

Prof. Dr. Sabine Achour referiert zum Thema „Islam und Politische Bildung“


Herbsttagung der DVPB 2015

Am 20. und 21. November findet in Berlin-Kreuzberg (Tagungshotel Armony) die diesjährige Herbsttagung der DVPB statt.
Im Mittelpunkt der Tagung wird ein Festakt anlässlich des 50. Bestehens der DVPB stehen, zu dem Prof. Dr. Wolfgang Sander eine Festrede halten wird. Fachlich steht das Thema „Welt im Wandel. Politische Bildung im Kontext von Migration“ im Vordergrund.

Das Programm finden sie hier:

Laudationen zur Preisverleihung des Walter-Jacobsen-Preis

In einem unterhaltsamen Abendfestakt wurden im Audimax der Universität Duisburg-Essen die Preisträger/innen des Preis Politische Bildung (bap & bpb) und Walter-Jacobsen-Preis (DVPB) ausgezeichnet.

Die Laudationen wurden von Prof. Dr. Dirk Lange, Prof. Dr. Sibylle Reinhardt und Sara Alfia Greco für die Jury des Walter-Jacobsen-Preis verlesen. Die Auszeichnungen wurden durch die Treuhänderin des Forschungsfonds „Psychologie der politischen Bildungsarbeit“ und Großnichte von Dr. Walter Jacobsen, Frau Birgit Kassovic überreicht.

Laudatio Kategorie „Innovation“ Eis / Salomon

Laudatio Kategorie „Promotion“ Achour

Laudatio Kategorie „Promotion“ Gessner

Laudatio Kategorie „Schatzkiste“ Schattschneider

DVPB verleiht Walter-Jacobsen-Preis

Die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) vergibt im Rahmen des Bundeskongress Politische Bildung 2015 den Walter-Jacobsen-Preis in den Kategorien „Innovation“, „Promotion“ und „Schatzkiste“.


Die DVPB verwaltet seit 1976 den „Forschungsfonds Psychologie der politischen Bildungsarbeit“ im Sinne seines verstorbenen Anregers und Sinnstifters Dr. Walter Jacobsen.
Der Fonds dient dem Zweck, notwendige psychologische Forschungsarbeiten der Politischen Bildung zu initiieren und ihre Durchführung zu unterstützen. Dabei ist folgende Leitfrage maßgeblich: Wie kann erreicht werden, dass sich Jugendliche zu selbständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und in erhöhtem Maße bereit sind, sich in Staat und Gesellschaft verantwortlich und engagiert einzusetzen?

Im Rahmen der Preisverleihung werden in der Kategorie „Innovation“ eine bedeutsame Forschungsleistung, in der Kategorie „Promotion“ eine herausragende Dissertation und in der Kategorie „Schatzkiste“ eine anwendungsbezogene Studie honoriert. Die Auszeichnungen sind mit 1.500 €(Innovation), 1.000 €(Promotion) und 500 €(Schatzkiste) dotiert.

Nach Beratung von Jury und Kuratorium werden folgende Personen mit dem Walter-Jacobsen-Preis ausgezeichnet:

  • In der Kategorie „Innovation“ werden Prof. Dr. Andreas Eis und Dr. David Salomon für die Aktualisierung von Fragestellungen einer kritisch-emanzipatorischen Politikdidaktik gewürdigt.
  • Der Preis in der Kategorie „Promotion“ wird geteilt und je zur Hälfte für die Dissertationen von Dr. Sabine Achour „Bürger muslimischen Glaubens – Politische Bildung im Kontext von Migration, Integration und Islam“ und Dr. Susann Gessner „Politikunterricht als Möglichkeitsraum – Perspektiven auf schulische politische Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vergeben.
  • In der Kategorie „Schatzkiste“ wird die Zweite Staatsexamensarbeit „Concept Maps als diagnostisches Instrument – exemplarisch untersucht in einem 9. Jahrgang am Gymnasium im Fach Politik / Wirtschaft“ von Jessica Schattschneider gewürdigt.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Bundeskongress Politische Bildung 2015 am 20.03.15 um 19.30 Uhr im Audimax (Gebäude LA) der Universität Duisburg-Essen statt.

Kooperation und klimapolitischer Optimismus. Eine quantitativ-empirische Untersuchung des Planspiels KEEP COOL zur politischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

von Jasper Meya (2015)

Die Diskrepanz zwischen den katastrophalen Folgen eines ungebremsten Klimawandels einerseits und der relativen Tatenlosigkeit der internationalen Klimapolitik andererseits ist erklärungsbedürftig. Diese Arbeit vergleicht die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und die politische Bildung, um Elemente einer politischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung konzeptionell zu erarbeiten.

Anschließend wird argumentiert, dass das Planspiel KEEP COOL geeignet ist, um die politische Urteilsfähigkeit zur internationalen Klimapolitik im Sinne der zuvor skizzierten politischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dieses Potential bestätigt sich auch empirisch: In einer quantitativ-empirischen Untersuchung mit über 200 Jugendlichen wird der Einfluss des Spielgeschehens auf das politische Urteil zur internationalen Klimapolitik nachgewiesen. Damit bietet diese Arbeit – nach meinem Wissen – erstmals systematische quantitative Evidenz für die Wirksamkeit von Planspielen zur Vermittlung und Kommunikation der internationalen Klimapolitik.Den Gegenstand der Arbeit bildet die empirische Evaluation des digitalisierten, kommunalpolitischen Planspiels „Ein Skatepark in Neckardorf“. Betrachtet werden insbesondere Lernerfolge durch dessen Einsatz im Hinblick auf die Partizipationskompetenz der Teilnehmenden.

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Abschlussarbeit

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Zusammenfassung

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13. Bundeskongress Politische Bildung: Programm und Anmeldung

Der 13. Bundeskongress Politische Bildung findet vom 19.-21. März 2015 in Duisburg statt. Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und Bundesausschuss Politische Bildung (bap) bietet die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) ein interessantes und vielfältiges Programm zum Kongressthema „Ungleichheiten in der Demokratie“ (http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/13-bundeskongress-politische-bildung-ungleichheiten-in-der-demokratie/).

Eine Anmeldung zum Bundeskongress Politische Bildung ist (bei begrenzten Teilnahmeplätzen) bis zum 25. Februar 2015 auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung möglich:
https://www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/13-bundeskongress-politische-bildung-ungleichheiten-in-der-demokratie/197788/anmeldung-zum-13-bundeskongress-politische-bildung

Concept Maps als diagnostisches Instrument

von Jessica Schattschneider  (2013)

In der Staatsexamensarbeit setzt sich die Autorin mit der Frage auseinander, ob sich Concept Maps für Politiklehrer und -lehrerinnen eignen, um Wissenszuwächse ihrer Lernenden zu diagnostizieren.

Dazu wird einleitend die aktuelle Debatte in der Politikdidaktik um Wissen nachgezeichnet. Für die Arbeit wird Wissenszuwachs als Veränderung kognitiver Strukturen verstanden, was sich in der Erweiterung, Ausdifferenzierung oder Restrukturierung eines vorhandenen Konzeptes zeigen kann.

Anschließend stellt die Autorin die Operationalisierung der Fragestellung, das Untersuchungsdesign sowie die Auswertungsmethoden dar. Als Datengrundlage dienen ihr Concept Maps einer 9. Klasse; diese wurden vor und im Anschluss an eine Unterrichtsreihe zum Thema „Politische Repräsentation“ im Politik-Wirtschaftsunterricht erhoben. Die Autorin kommt zu dem Fazit, dass man mittels Concept Maps zwar durchaus Wissenszuwächse in der oben dargestellten Definition diagnostizieren kann. Allerdings zeigt sich auch, dass die dargestellten Inhalte sprachlich verkürzt werden und so einer Interpretation durch die Lehrperson bedürfen.

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