Was bedeutet eine dekoloniale Perspektive für die Politische Bildung? Um dieser Frage nachzugehen, skizziert Manuela Boatcă einführend grundlegende Facetten post- und dekolonialer Perspektiven. Paul Mecheril und Matthias Rangger setzen sich mit Mündigkeits-Konzepten politischer Bildung auseinander. Alisha Heinemann geht Überschneidungen von Diversity und Dekolonialisierung sowie den Fallstricken nach. Paul Scheidt und Clara Wahl reflektieren historisch-politische Bildung im Sinne eines multidirektionalen Erinnerns. Maida Schuller analysiert schließlich Schulbücher aus postkolonialer Perspektive.
- Manuela Boatcă „Postkoloniale und dekoloniale Perspektiven. Eine viel zu kurze Einführung“
- Paul Mecheril, Matthias Rangger „Kolonialität der Mündigkeit. Anmerkungen zu einer grundlegenden Referenz politischer Bildung“
- Alisha M.B. Heinemann „Zum Verhältnis von Decolonize- und Diversity-Ansätzen – eine Annäherung“
- Paul Scheidt, Clara Wahl „Von Windhuk über Auschwitz nach Happyland? Vom schwierigen Verhältnis kolonialer Verflechtungen und Erinnerungen an den Nationalsozialismus in Deutschland“
- Maida Schuller „‚Kulturkreise‘ in Schulbüchern – postkoloniale Impulse für die Politische Bildung“