Über uns

Ausgehend von Ideen der Citizenship Studies entwickelte sich die Forschungsperspektive Inclusive Citizenship für die politische Bildung. Im Zentrum des Ansatzes Inclusive Citizenship steht das Spannungsverhältnis zwischen zwei Bedeutungsdimensionen von Citizenship. Citizenship als Ordnung auf der einen Seite sowie Citizenship als Acts auf der anderen. Mit Acts of Citizenship sind diejenigen Kämpfe bezeichnet, mit denen genau diese Citizenship-Ordnungen infrage gestellt oder transformiert werden. In dieser Ausgabe wird dabei auf die migrationsgesellschaftlichen Aspekte fokussiert. Dieser Schwerpunkt zielt darauf, diesen Ansatz theoretisch zu vertiefen, sein Potenzial empirisch auszuloten und seine Grenzen zu diskutieren.

  • Engin Isin „Bedeutungen von Citizenship“
  • Nora Siklodi „Die Faszination (und das Fehlen davon) der europäischen Agenda der dualen Citizenship“
  • Andrea Szukala „Politische Bildung und demokratische Inklusion durch Bürgerschaft“Helge Schwiertz „Radikaldemokratische Bürgerschaft und migrantische Selbstorganisierung“
  • Malte Kleinschmidt / Dirk Lange „Inclusive Citizenship als Bildungspraxis – provisorische Leitlinien“